15. Juni 2021

Firefox, Edge und Co.: Browser sind das Tor ins Internet

Chrome, Firefox und andere Browser
Quelle
Pixabay.com

Online-Banking betreiben, Börsendaten abrufen, soziale Netzwerke besuchen oder den Webauftritt der lokalen Tageszeitung durchforsten: Die Nutzungsmöglichkeiten des Internets sind bekanntlich mannigfaltig. Aktuell besteht das Netz aus etwa 363,5 Millionen verschiedenen Webadressen, das legt zumindest der Domain-Bericht“ des US-Unternehmens Verisign nahe.  Die DENIC eG, die zentrale Registrierungsstelle für .de-Adressen, spricht immerhin von ca. 17 Millionen bei ihr registrierten Domains.

Was ist ein Browser?

All dieses Wissen, die Services und Plattformen sind aber nutzlos, wenn man sie nicht aufrufen kann. Hier kommen die sogenannten Browser ins Spiel. Browser sind spezielle Computer-Programme, die die in der textbasierten Auszeichnungssprache HTML erstellten Webseiten auslesen und darstellen können. Mittlerweile hat man als Nutzer:in dabei die Qual der Wahl. Mit einem weltweiten Marktanteil von über 50% ist die neueste Version von Chrome der beliebteste Browser am PC und Laptop. Edge, Microsofts Nachfolger des Internet Explorers, Firefox und Safari folgen schon mit deutlichem Abstand dahinter.

Achtung: Nicht jeder Browser ist für jedes Gerät und jedes Betriebssystem zu haben. Manche sind speziell für Android auf dem Smartphone ausgelegt, manche wiederum eigens für Linux-Systeme programmiert. Oft sind bestimmte Programme auf Geräten vorinstalliert, so beispielsweise Edge auf allen neueren PCs und Laptops mit Windows als Betriebssystem. Einen Zwang diese dauerhaft zu nutzen, gibt es aber nicht.

Welcher Browser ist für mich der beste?

Wenn es keine Einschränkungen im System oder durch das Gerät gibt, vergleicht man vor allem einen Wert: die Geschwindigkeit. Sprich: Wie schnell werden Webseiten aufgebaut? Natürlich bestimmt auch immer noch die Qualität der eigenen Internetgeschwindigkeit die Verbindung. Ein langsamer Browser kann aber selbst eine solide Leitung entscheidend bremsen. In einem Test der ComputerBild machte Edge wie schon im Vorjahr das Rennen. Auf den weiteren Plätzen landeten Chrome und Brave. Firefox landete in dieser Wertung lediglich auf Platz 6.

Datenschutz und andere Einstellungen

Mindestens ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit sollten aber auch die Einstellmöglichkeiten bei einem Browser sein. Da wir mit ihm im Netz surfen und er damit nahezu unser komplettes Nutzungsverhalten „mitbekommt“, sind standardmäßig Konfigurationen zum Umgang mit Cookies oder dem Suchverlauf in jedem Browser enthalten. Manche Programme, wie beispielsweise Firefox, erlauben aber den Einsatz von sogenannten Plug-ins und Add-ons: Das sind bausteinartige Erweiterungen, die den Funktionsumfang des Browsers erweitern oder dem persönlichen Geschmack anpassen. So zum Beispiel, wie die Lesezeichen angezeigt und sortiert werden sollen.

Schlabbes Tipps

Wie man genau seinen Browser einstellt, hat Verbraucherschützer und IT-Experte Jürgen Schuh aka „Schlabbe“ in diesem Video-Beitrag für Sie zusammengefasst.


Von
D.Lehmann