Geoblocking, iTAN und mehr: Diese Neuheiten in 2019 sollten Sie kennen

D.Lehmann

Veränderte Arbeitswelt: Dass sich durch die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert, ist klar. Doch manche Berufe scheinen deutlich schneller ersetzt zu werden als andere. Unternehmensberater Thomas R. Köhler zählt gleich sieben Jobs auf, von denen wir uns ab 2019 so langsam verabschieden dürfen: Neben Lagerarbeitern sieht er beispielsweise auch Bankmitarbeiter und Juristen „in Gefahr“. (https://www.industry-of-things.de/digitalisierung-2019-stirbt-der-personaler-aus-a-740334/)

 

WhatsApp mit Werbung: Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp will ab Februar 2019 erstmals Werbung anzeigen. Dies soll die Haupteinnahmequelle für die Facebook-Tochter werden. Die Anzeigen werden über die „Status“-Funktion (Inhalte, die nach 24 Stunden verschwinden - ähnlich den sogenannten „Stories“ auf Instagram und Snapchat) laufen, nicht in den eigentlichen Chats. Die Gründer von WhatsApp wollten ihren Messenger übrigens nie durch Werbung finanzieren. WhatsApp gehört seit 2014 zu Facebook. (https://www.swr.de/marktcheck/das-aendert-sich-2019-whatsapp-schaltet-werbeanzeigen/-/id=100834/did=23064354/nid=100834/1xjp2sb/index.html)

 

Internet schlägt Fernsehen: Laut der Medienagentur Zenith wird 2019 die Internutzung weltweit erstmals den Fernsehkonsum überschreiten: So verbringt der durchschnittliche Nutzer in diesem Jahr täglich 170,6 Minuten im Web, während es „nur“ 170,3 Minuten vor dem TV sind. Ein entscheidender Faktor ist, dass das Abrufen von Filmen und Serien über Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime auch zur Webnutzung gezählt wird. Unter anderem in Europa soll aber das Fernsehen weiterhin an erster Stelle stehen. (https://www.futurezone.de/digital-life/article214567027/Prognose-2019-wird-das-Internet-das-Fernsehen-ueberholt-haben.html)

 

Kein Geoblocking mehr: Der Einkauf von Waren über Internetseiten EU-ausländischer Händler wird 2019 deutlich vereinfacht. Genau genommen wird die Geoblocking-Verordnung bereits seit dem 3. Dezember 2018 angewendet. Unter Geoblocking versteht man Mechanismen und Praktiken, die Nutzern aufgrund ihres Wohn- oder Aufenthaltsortes den Zugang zu bestimmten Dienstleistungen und Angeboten verwehren. Ausnahmen bilden unter anderem Services aus den Bereichen Gesundheit und Finanzen.  (https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/telefon-internet/geoblocking/)

 

Tschüss iTAN-Verfahren: Ab dem 14. September 2019 dürfen Transaktionen im Online-Banking nicht mehr über iTAN bestätigt werden. Stattdessen muss gemäß der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 eine sogenannte starke Kundenauthentifizierung durchgeführt werden, beispielsweise per mTAN („mobile TAN“ über das Bankportal per SMS) oder chipTAN (TAN-Generator, in den Kunden ihre Girocard einführen). (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/elektronischer-zahlungsverkehr-welche-tan-verfahren-beim-online-banking-als-sicher-gelten-/22837780.html?ticket=ST-153395-LFhygZkj4Iy0fhomqtTp-ap4)

 

Sicherheitszertifikate für IT-Produkte: Das „Internet der Dinge“ kann eine Menge Vorteile bieten. Wer sich sein Zuhause als „Smart Home“ einrichtet, ist in der Lage viele Vorgänge bequem über das Smartphone zu steuern. Doch mit jedem weiteren Gerät im Netzwerk steigt das Risiko einer Sicherheitslücke. Auf EU-Ebene wurde daher der Cybersecurity Act verabschiedet. Die Verordnung ermöglicht es Herstellern ihre internetfähigen Produkte freiwillig zertifizieren zu lassen. Für Verbraucher soll das die Transparenz beim Kauf und schließlich die Sicherheit erhöhen.  (http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/smart-home-eu-fuehrt-sicherheitszertifikate-fuer-vernetzte-geraete-ein-a-1243116.html)