Von analogen zu digitalen Nachbarschaften!

S.Brandt

Analoge Nachbarschaften leisten schon seit den 1990er Jahren Herausragendes, indem sie freiwillig Formen der Unterstützung, des Austausches und der Begegnung organisieren, damit alle im Alter gut leben können.

Seit einiger Zeit ist die Zunahme von Online-Plattformen festzustellen, die die digitale Vernetzung von Menschen  in Nachbarschaftsportalen zum Ziel haben.
Hier können Angebote aufgelistet werden, die man für Menschen in der eigenen Nachbarschaft anbieten möchte  zudem aber auch eigene Anfragen nach  Unterstützung und Hilfen formuliert werden.  Die Kontaktaufnahme erfolgt digital, die Begegnung dann analog. Onlineplattformen und Apps für Nachbarschaften werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Dies erfordert digitale Kompetenzen der Nutzer, um diese Angebote sicher nutzen zu können.

Im Rahmen der Veranstaltung "Von analogen und digitalen Nachbarschaften – Modelle für die Zukunft zur Vorsorge für das Alter?" am 07. Juni in Hanau, wurde gemeinsam diskutiert, welche Nachbarschaftsmodelle für die Zukunft geeignet und umsetzbar sind.

150 Besucherinnen und Besucher informierten sich zudem durch den Impulsvortrag von Nicola Röhricht über Digital-Kompass und über die Anleitung zum größten digitalen Nachbarschafts-Netzwerk in Deutschland „Nebenan.de“, das in der Material-Fundgrube Link zu finden ist. Hier finden Sie eine Beschreibung der Anleitung und auch die Möglichkeit die PPT-Datei herunterzuladen (etwas weiter unten).

Eine gelungene Veranstaltung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, der Stadt und des Seniorenbüros Hanau.