Staffel 1, Folge 14Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
- Beteiligt: Christiane Möller vom DBSV
- Erschienen am: 18 März 2025
Über die Folge
In der 14. Folge des Digital Kompass-Podcasts erklärt uns Christiane Möller welche Änderung das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz bringt.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz

Transkript zum nachlesen
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Das Gesetz, also vielleicht zu dem Ziel des Gesetzes, wie es auch formuliert ist,
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das soll eben die Barrierefreiheit im Interesse
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der Verbraucherinnen und Verbraucher von bestimmten
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Produkten und Dienstleistungen gewährleisten im Sinne dieses Gesetzes und soll
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damit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft
00:00:23.637
stärken und eben auch die Umsetzung
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der europäischen Richtlinie zur Barrierefreiheit eben gewährleisten.
00:00:32.477
Also das ist so das, was das Gesetz sagt. Und die Barrierefreiheit ist natürlich
00:00:36.397
behinderungsübergreifend definiert.
00:00:39.497
Also das heißt, das Gesetz richtet sich nicht nur an blinde und sehbehinderte
00:00:43.297
Menschen, sondern alle Menschen,
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die eine Barriere haben können bei der Benutzung von den Produkten und Dienstleistungen,
00:00:52.737
die im Gesetz umfasst sind.
00:00:56.757
Digital Kompass Podcast Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.
00:01:06.197
Präsentiert vom Digital Kompass,
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Moderator, euer Inklusator Sascha Lang,
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Der Digitalkompass-Podcast, die Episode Nummer 14.
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Herzlich willkommen. Mein Name ist Sasch Lange, ich bin neuer Moderator und
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heute zu Gast ist bei mir in dieser Episode Christiane Müller vom Deutschen
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Blinden- und Zirbindendenverband. Herzlich willkommen. Ja, hallo.
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Heute ist das Thema das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es klingt schon schwer
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im Namen und liegt uns auch manchmal schwer auf dem Magen.
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Wir kennen das Gesetz. Es läuft schon seit ein paar Jahren in Vorbereitung.
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Es ist basiert auf dem Accessibility Act in Europa von der Union als Direktive
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herausgegeben und jedes Land muss dann daraus ein Gesetz verfassen und das Gesetz
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dann in die Tat umsetzen.
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Bevor wir dazu kommen, Christiane, stell dich mal ganz kurz vor, bitte.
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Ja, mein Name ist Christiane Möller. Ich bin Justiziarin und stellvertretende
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Geschäftsführerin beim Deutschen Blinden- und Sehbehindernverband und bin schon
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ganz lange mit dem European Accessibility Act, also mit der Richtlinie,
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die europarechtlich die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen regelt, befasst.
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Mit deren Umsetzung auch in deutsches Recht, die wir hier vor allen Dingen im
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Barrierefreiheitsstärkungsgesetz haben, aber ja nicht nur, das wird immer vergessen,
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dass wir auch noch Regeln im Medienstaatsvertrag haben.
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Und ich bin jetzt ganz gespannt, wenn das Gesetz zum Laufen kommt,
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wie das in der Praxis wird und wie alles funktioniert.
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Du spürst schon eine gewisse Aufbruchstimmung, hast du vorhin gesagt.
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Es gibt schon viele Firmen, die mitgekriegt haben, oh, wir müssen jetzt ein bisschen was tun.
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Ist das so ein allgemeiner Trend, dass die Menschen festgestellt haben,
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28.6. tritt das Gesetz in Kraft.
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Spürst du da schon eine gewisse Bewegung in der Industrie oder in den diversen
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Kanälen, wo das Gesetz Einfluss haben wird?
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Auf jeden Fall, das spüren wir schon länger. Ich würde sagen,
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so seit ein, zwei Jahren vor allen Dingen fängt es an, dass wir zunehmend Anfragen
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auch im Verband von Firmen haben,
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die Interesse haben und auch zunehmend mehr Detailfragen haben.
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Wir wissen das auch im Austausch mit der Bundesfachstelle Barrierefreiheit,
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dass auch dort ganz viele Anfragen und zunehmend Anfragen auftauchen.
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Und wir selber sind ja zum Beispiel als Verband auch ganz massiv mit manchen
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Industriezweigen befasst, um zu schauen, wie man das Gesetz gut umsetzen kann.
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Also zum Beispiel im Bereich E-Books, wie man da eben gut zu barrierefreien
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E-Books auch kommen kann.
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Also von daher, ja, also man spürt es und man spürt auch zunehmend,
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dass der Termin näher rückt.
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Auch wenn wir heute mit dem DBSV sprechen, so ist aber vielleicht darauf hinzuweisen,
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dass dieses Gesetz nicht jetzt nur Blinde und Sehbehinderte betrifft. Genau.
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Das Gesetz, also vielleicht zu dem Ziel des Gesetzes,
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wie es auch formuliert ist, das soll eben die
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Barrierefreiheit im Interesse der Verbraucherinnen und
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Verbraucher von bestimmten Produkten und Dienstleistungen gewährleisten im Sinne
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dieses Gesetzes und soll damit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am
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Leben in der Gesellschaft stärken und eben auch die Umsetzung der europäischen Richtlinie,
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Richtlinie zur Barrierefreiheit eben gewährleisten.
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Also das ist so das, was das Gesetz sagt. Und die Barrierefreiheit ist natürlich
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behinderungsübergreifend definiert.
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Also das heißt, das Gesetz richtet sich nicht nur an blinde und sehbehinderte
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Menschen, sondern alle Menschen, die.
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Eine Barriere haben können bei der Benutzung von den Produkten und Dienstleistungen,
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die im Gesetz umfasst sind.
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War sowas notwendig und wenn ja, warum?
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Also wir sind sehr froh darum, dass es endlich ein solches Gesetz gibt und tatsächlich
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haben die Behindertenorganisationen durchweg in den letzten Jahren,
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vielen Jahren schon, gefordert, dass es auch gesetzlich definiert Regelungen gibt,
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die eben die Barrierefreiheit auch für Anbieter, also privatwirtschaftliche
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Anbieter von Produkten und Dienstleistungen regeln.
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Für öffentliche Stellen, also Verwaltungen und Krankenkassen und solche Dinge
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haben wir das ja schon länger geregelt, aber eben für die Privatwirtschaft gab es das nicht.
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Deutschland hat das auch nicht alleine geschafft, sondern brauchte da die EU
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dafür, dass wir das geschafft haben.
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Da bin ich sehr froh, dass so ein gutes Vorhaben dann auch aus europäischer Ebene kam.
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Und jetzt haben wir das erste Mal in Deutschland tatsächlich auch umfassendere
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Regelungen, die für bestimmte Produkte und Dienstleistungen dann auch Vorgaben
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zur Barrierefreiheit machen.
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Und das brauchen wir auch, weil wir gesehen haben, dass das Setzen auf Freiwilligkeit
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einfach nicht geholfen hat.
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Also wir haben ganz viele Barrieren im alltäglichen Leben.
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Jeder, der in irgendeiner Form eine Beeinträchtigung hat, der merkt das auch.
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Und da müssen wir ran und mit Freiwilligkeit hat es nicht geklappt.
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Und jetzt haben wir die gesetzlichen Vorgaben.
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Du hast gerade gesagt, Produkte und Dienstleistungen sind betroffen.
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Welch, von was reden wir denn da?
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Was fällt da drunter, was jetzt dann ab 28.06. barrierefrei sein soll?
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Klammer auf, es gibt Fristen, darauf kommen wir danach zu sprechen.
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Aber prinzipiell mal was, was fällt da drunter?
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Also zunächst einmal ist ganz wichtig zu verstehen, dass dieses Gesetz nicht
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für alle Produkte und Dienstleistungen gilt.
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Das wird immer wieder missverstanden. Leider ist das so, dass es eben eine Liste
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gibt im Gesetz selbst, die eben ausführt, welche Produkte und Dienstleistungen umfasst sind.
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Und nur die sind dann auch wirklich von den rechtlichen Vorgaben betroffen.
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Das muss man sich vor Augen führen.
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Und dazu gehören dann eben vor allen Dingen für Verbraucher bestimmte PCs,
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Tablets, Smartphones, Router.
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Dazu zählen Zahlungsterminals, Bankautomaten.
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Also Zahlungsterminals sind eben auch so kleine Geräte, die man im Laden benutzt,
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um zu bezahlen. Also die fallen da zum Beispiel auch drunter.
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Aber auch bestimmte Check-in-Automaten, also wenn ich am Flughafen zum Beispiel
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da einen Pass einlesen muss oder das Ticket einlesen muss oder Automaten,
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über die ich Informationen bekommen
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möchte für eine Reise mit bestimmten öffentlichen Verkehrsmitteln,
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wenn sie nicht selbst im Verkehrsmittel verbaut sind. Klammer zu.
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Also so, ja, Informationsterminals, dann aber auch, ja, Fahrkartenautomaten
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für bestimmte öffentliche Verkehrsmittel,
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E-Book-Lesegerät und ja, das so vielleicht, um mal so die wichtigsten zu nennen
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und natürlich die Geräte, die man benutzt, um audiovisuelle Mediendienste zugänglich
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zu machen, also Smart-TVs zum Beispiel.
00:08:20.308
Und das sind so die Produkte, die wesentlichen und spiegelbildlich kann man
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sagen, gehören dazu eben auch Dienstleistungen.
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Also das fängt an von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Personenverkehr.
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Also künftig wird auch die Bahn ihre Seite, ihre Internetseite,
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wo ich Informationen zur Reise und auch Ticketbuchungen und so weiter machen
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kann, barrierefrei zur Verfügung stellen müssen.
00:08:47.448
Dann aber auch Bankdienstleistungen, also der komplette Online-Banking-Bereich
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für Verbraucherinnen und Verbraucher. Das ist immer ganz wichtig.
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Also das ist ein Gesetz, was wirklich sich an die Verbraucherinnen und Verbraucher richtet.
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Dann aber auch so Dinge wie E-Books selbst, also nicht nur die Lesegeräte für
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E-Books, sondern auch die E-Books selbst müssen barrierefrei sein.
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Es betrifft die audiovisuellen Mediendienste, also das sind so die Plattformen,
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die zum Beispiel Streaming-Angebote zur Verfügung stellen.
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Also da geht es nicht so sehr um die Inhalte, dass die barrierefrei sein müssen,
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aber die Benutzung dieser Plattform muss barrierefrei möglich sein.
00:09:26.847
Das ist nicht im Barrierefallsstärkungsgesetz geregelt, sondern im Medienstaatsvertrag,
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den darf man da immer nicht vergessen.
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Ja, und das gehört unter anderem eben zu diesen Beispielen. Und wie gesetzt
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das Gesetz hat, eine genaue Liste, die dort aufgeführt ist, die man dann auch
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im Gesetz nochmal ganz genau nachlesen kann.
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Und eins habe ich noch vergessen tatsächlich bei den Dienstleistungen,
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ganz wichtig, der elektronische Geschäftsverkehr, also der ganze Online-Handel.
00:09:56.847
Das ist ja auch für Menschen mit Behinderung zunehmend wichtig,
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gerade wenn man auch in der Mobilität zum Beispiel eingeschränkt ist,
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möchte man gerne vielleicht auch Online-Angebote nutzen.
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Das heißt, wenn ich ein Produkt im Online-Shop erwerben möchte oder eine Dienstleistung
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abschließen möchte, irgendein Abo, dann muss das barrierefrei möglich sein.
00:10:18.307
Vom Ausfehlen des Produkts bis hin zum Bezahlen, bis zur Authentifizierung,
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also der komplette sozusagen Vorgang.
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Also ich kann nicht erwarten, dass in Zukunft die Waschmaschine,
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der Trockner oder die Mikrowelle barrierefrei ist? Fragezeichen?
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Genau, das ist leider tatsächlich nicht umfasst. Ist das nur im deutschen Gesetz
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nicht umfasst oder war das im Accessibility Act?
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Das ist im Accessibility Act gar nicht
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drin. Das war damals von den Behindertenorganisationen sehr gefordert.
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Also wirklich durchweg haben das in Europa die Behindertenorganisationen,
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also sei es die Europäische Blindenunion, aber auch das EDF,
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also das European Disability Forum, das war eine ganz starke Forderung damals
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beim Erlass der Richtlinie,
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aber da konnte man sich leider nicht durchsetzen und das bleibt sozusagen eine
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ganz wichtige Aufgabe für die Zukunft.
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Übrigens auch nicht umfasst sind sowas wie die Postdienstleistungen,
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was ja zunehmend ein Problem ist, Paketstationen zum Beispiel.
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Also das ist tatsächlich so ein Problem an diesem Gesetz, dass man im Prinzip
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eine Positivliste geschaffen hat.
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Und seitdem sind ja auch Entwicklungen weitergegangen und es gibt natürlich
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ganz viele Bereiche weiter, die eigentlich geregelt werden müssten,
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wo Barrierefreiheit sichergestellt werden müsste, damit Menschen mit Behinderung
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im Alltag einfach gut zurechtkommen können.
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Was phänomenal ist, was mir aufgefallen ist, du sprachst davon,
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dass die Zahlungsautomaten, also die Zahlungsgeräte in den Geschäften barrierefrei werden müssen.
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Jetzt stelle ich aber fest, dass wir einen Rückgang erleben,
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also immer mehr diese Geräte mit den Tasten, was für uns als Blinde sehr barrierefrei
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war, dass man die Nummern, den Geheimcode eingeben konnte, mittlerweile noch mit Touchscreen.
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Also immer mehr Geschäfte gehen auf Touchscreen über.
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Und ich dachte, ey, das Gesetz kommt, ihr müsst umdenken. Aber es ist gerade
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ein anderer Trend zu sehen.
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Ist das euch auch schon bekannt beim DBSV? Absolut.
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Das fällt uns in der Praxis tatsächlich auf.
00:12:16.840
Jetzt ist ja ein Touchscreen nicht grundsätzlich nur schlecht.
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Also auch den kann man, soweit wir wissen, mit technischen Möglichkeiten barrierefrei machen.
00:12:26.520
Und da rede ich nicht von Schablonen, sondern von anderen Wegen.
00:12:28.900
Also es gibt wohl technische Lösungen schon dafür, auch seit Jahren.
00:12:35.900
Es war nur so, dass es in Deutschland nie eine gesetzliche Pflicht war,
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deshalb wurden diese technischen Lösungen in Deutschland nie sozusagen ausgerollt, breit.
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Aber ja, es gibt jetzt auch andere Dinge, die sich da auf den Weg machen.
00:12:49.540
Also was weiß ich, dynamische Geheimzahlfelder.
00:12:53.140
Also dass ich die Eins nicht mehr
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immer oben links habe, sondern bei jedem Vorgang ist die dann woanders.
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Also die Reihenfolge der Zahlen. Aber ja, wir sehen das auch,
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dass jetzt viele noch auf diese Touchscreen-Geräte umstellen.
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Und ja, ab 28.
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Juni ist das so nicht mehr korrekt. Alles, was ab da in den Verkehr neu gebracht
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wird, muss den Vorgaben zur Barrierefreiheit entsprechen.
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Also alles, was ab da kommt, muss dann barrierefrei sein.
00:13:24.401
Produkte und Services, die du aufgezählt hast, die auf einer Liste im Gesetz festgehalten werden.
00:13:28.581
Nicht alles ist jetzt schon da. Einiges ist ja schon etabliert und da gibt es
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ja auch sozusagen Umbauten, Möglichkeiten, das Ganze zu erneuern.
00:13:36.961
Aber da sind die Fristen sehr variabel.
00:13:39.641
Was steht den Unternehmen denn bevor, die zum Beispiel Bankautomaten anbieten
00:13:44.041
und die noch nicht barrierefrei haben oder diese Terminals anbieten?
00:13:47.441
Welche Fristen sind da gegeben?
00:13:49.701
Ja, es gibt so Übergangsfristen, die sagen im Prinzip für bestimmte Automaten,
00:13:54.741
also wie zum Beispiel die Geldautomaten, da ist es so, dass die,
00:13:58.741
also die, die neu nach dem 28.
00:14:02.221
Juni aufgestellt werden, die müssen barrierefrei sein.
00:14:05.841
Die, die aber quasi am 27. Juni aufgestellt werden, die dürfen da noch stehen,
00:14:13.181
bis der Lebenszyklus abgelaufen ist, maximal bis 2040.
00:14:18.661
Ich habe mir aber sagen lassen, dass so ein Geldautomat nur sieben Jahre Lebenszyklus hat in der Regel.
00:14:24.741
Deshalb hoffe ich, dass das schneller geht als 2040.
00:14:27.881
Aber das ist die bittere Wahrheit, dass wir da sehr lange Übergangsfristen tatsächlich haben. Ja, und.
00:14:34.924
Die dann eben auch zum Tragen kommen und bei bestimmten Dienstleistungen ist
00:14:39.264
eben auch so, dass man unter bestimmten Voraussetzungen Übergangsfrist bis 2030 haben kann. Mhm.
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Nochmal kurz auf diesen Unterschied. Du hast das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
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angesprochen, du hast aber auch vom Medienstaatsvertrag angesprochen, was wir feststellen,
00:14:57.544
dass Barrierefreiheit fit in den Medien, die staatlich sind,
00:15:01.564
also öffentlich-rechtlichen schon ziemlich gut angeboten, Tendenz nach oben.
00:15:05.104
Also da geben sie sich Mühe, ist noch Luft nach oben, selbstverständlich.
00:15:08.624
Aber die privaten, ich nenne jetzt mal Autodescription, zählt das dann auch
00:15:13.544
für die drunter, dass Autodescription bei den privaten Sendern angeboten werden müsste? Fragezeichen?
00:15:19.264
Nein, das ist vom Barrierefreiheitsstärkungsgesetz nicht umfasst.
00:15:23.644
Das ist von einer anderen europäischen Richtlinie umfasst, die auch natürlich umzusetzen ist.
00:15:29.164
Das ist die sogenannte AVMD Richtlinie. Auch da müssen die Privaten mehr machen,
00:15:33.324
aber die Regeln sind leider etwas blumig, sage ich es mal vorsichtig.
00:15:37.424
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, beziehungsweise der European Accessibility
00:15:42.084
Act an sich, verpflichtet dazu, dass diese.
00:15:46.404
Plattformen, die ich benutze, nutzen muss, um zum Beispiel bei einem Streaming-Dienst
00:15:52.084
mir einen Film runterzuladen oder da eine Mediathek anzugucken.
00:15:56.324
Also solche Dinge, die müssen barrierefrei sein.
00:16:00.044
Also da muss ich barrierefrei drauf zugreifen können. Das ist ja auch schon
00:16:03.524
für viele Menschen ein großes Problem tatsächlich.
00:16:06.864
Also ein Fernseher funktioniert ja heute nicht mehr wie früher,
00:16:09.384
dass ich einfach irgendwie Kanal 123 anklicke und das war’s,
00:16:13.324
sondern ich habe da ja ein großes Menü,
00:16:15.164
wo ich mich dann orientieren kann, wo ich dann Filme auswählen kann von verschiedenen
00:16:20.844
Plattformen, Anbietern und so weiter.
00:16:22.784
Und diese Zugänge müssen barrierefrei sein.
00:16:25.684
Und das ist eben, also was die audiovisuellen Mediendienste angeht,
00:16:31.324
also das ist sozusagen nicht im Medienstaatsvertrag geregelt,
00:16:38.984
sondern im Medienstaatsvertrag geregelt und nicht im Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
00:16:44.424
Und zwar auch für Private, also auch für Streaming-Anbieter.
00:16:48.424
Und was die Geräteseite angeht, also der eigentliche Smart-TV,
00:16:52.744
der ist im Barrierefreiheitsstärkungsgesetz geregelt.
00:16:55.884
Ist eine Entscheidung in Deutschland gewesen, das so zu trennen.
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Denn letztlich ist aber auch im Medienstaatsvertrag genauso die Umsetzung der
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europäischen Vorgaben erfolgt, eben nur für diesen Bereich.
00:17:09.544
Also man hat es da getrennt, aber letztlich auch mit den ganzen Folgen,
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die das hat, wenn man sich nicht dran hält.
00:17:16.200
Da sind wir schon bei einem guten Thema mit den Folgen, wenn man sich nicht dran hält.
00:17:19.700
Das ist alles schön und gut, ein Gesetz auf den Weg zu schicken mit ganz vielen
00:17:23.120
Fristen, mit ganz vielen Aufgaben, mit Listen und so weiter.
00:17:26.080
Aber ja, wir haben jetzt ganz viel über den Inhalt gesprochen.
00:17:29.200
Wer kontrolliert das Ganze denn überhaupt, wenn ab 28.
00:17:32.500
Juni Geräte auf den Markt kommen oder wenn dann 2033 die Frist von meinem Geldautomat
00:17:38.760
nebenan ausgelaufen ist?
00:17:40.320
Wer kontrolliert sowas und was darf ich tun? Wer wird da auch eventuell vielleicht
00:17:44.020
bestraft? Wo kann man das melden? Was gibt es da in Deutschland?
00:17:47.020
Genau, also es wird eine Marktüberwachung geben. Das ist auch Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
00:17:52.200
und übrigens auch im Medienstaatsvertrag so angelegt.
00:17:55.500
Das kommt eben auch aus dem europäischen Recht.
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Und diese Marktüberwachung wird durch die Länder organisiert.
00:18:02.560
Die Länder sind gerade dabei, die Bundesländer sind gerade dabei,
00:18:06.560
sich über einen Staatsvertrag darauf zu einigen, dass es quasi von einer Stelle
00:18:12.320
gemacht wird. Das ist absolut zu begrüßen und sehr in unserem Sinne.
00:18:17.500
Wir hatten oder alle Behindertenorganisationen hatten seinerzeit gefordert,
00:18:21.980
dass es eine zentrale Marktüberwachung gibt.
00:18:24.900
Das wird jetzt quasi über Umwege über diesen Staatsvertrag auch ermöglicht.
00:18:30.040
Das ist in den endgültigen Abstimmungen. Und wenn alles so läuft,
00:18:33.540
wie jetzt angedacht, dann wird in Magdeburg die zentrale Marktüberwachung für die Bundesländer sein,
00:18:41.800
die dann so, wie man das aus dem Produktsicherheitsgesetz zum Beispiel kennt,
00:18:46.140
hier für den Bereich der Barrierefreiheit die Überwachung vornimmt.
00:18:49.000
Und das wird in zwei Ebenen passieren.
00:18:51.780
Einmal wird es eine Marktüberwachungsstrategie geben, die noch zu entwickeln
00:18:56.800
ist, wo man dann auch zum Beispiel mal Stichproben zieht.
00:19:00.300
Da sitzen dann Prüfer und die gucken sich an, ist jetzt der Fernseher XY,
00:19:04.640
entspricht der sozusagen den Vorgaben des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes
00:19:09.240
und der Normen und der entsprechenden Vorgaben, die es dort auf allen möglichen
00:19:14.660
Ebenen gibt. Da gehe ich jetzt mal nicht ins Detail.
00:19:17.820
Und das gucken die sich an. Und wenn das nicht der Fall ist,
00:19:21.620
fordern die Marktüberwachungsbehörden eben dazu auf, die Konformität herzustellen.
00:19:30.180
Und dann kann die…
00:19:32.710
Der Wirtschaftsakteur sich dazu auch äußern, ob er meint,
00:19:36.670
er hat alles richtig gemacht, kann die Unterlagen dazu vorlegen oder ob er meint,
00:19:40.590
er möchte sich auf unverhältnismäßige Belastung berufen an einem bestimmten
00:19:44.530
Punkt, das kann er nämlich tun oder ob er meint,
00:19:47.370
nee, kann ich nicht, weil grundlegende Veränderungen meines Produkts,
00:19:50.690
also da gibt es so verschiedene Schlaufen, die das Ganze ziehen kann,
00:19:54.430
aber wenn die Marktüberwachungsbehörde zu dem Ergebnis kommt,
00:19:57.750
der hat aber sich gar nicht dran gehalten und das alles ignoriert.
00:20:01.670
Dann fordert er eben auf, die Konformität herzustellen.
00:20:04.490
Wenn das nicht passiert, kann das dann Bußgelder bis zu 100.000 Euro nach sich
00:20:09.470
ziehen, bis hin zu einem Produkt oder einer Dienstleistung darf nicht mehr angeboten werden.
00:20:16.290
Ja, das macht die Marktüberwachungsbehörde von sich aus.
00:20:19.430
Aber auch ich als Verbraucher oder Verbraucherschutzorganisationen oder auch
00:20:23.850
Organisationen von Menschen mit Behinderung Wir können aber auch die Marktüberwachungsbehörde
00:20:28.390
anrufen und sagen, wir haben da ein Produkt oder wir haben einen Online-Shop,
00:20:32.910
der ist nicht barrierefrei.
00:20:34.290
Könnt ihr euch das mal bitte angucken und da aktiv werden und den Wirtschaftsakteur
00:20:38.950
auffordern, da für Abhilfe zu schaffen.
00:20:42.750
Dann kann man über diesen Weg aktiv werden und man hat auch die Möglichkeit,
00:20:48.690
sich an die Schlichtungsstelle beim Bundesbehindernbeauftragten zu wenden und
00:20:53.110
mit dem Wirtschaftsakteur direkt in Kontakt zu kommen.
00:20:55.810
Also es wird verschiedene Möglichkeiten geben, sowohl für Einzelpersonen, aber auch für Verbände.
00:21:00.930
Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass auch Verbände hier aktiv werden können,
00:21:04.510
um nachher für die Durchsetzung des Gesetzes zu sorgen.
00:21:09.970
Denn eins muss man sich deutlich machen, was einem klar sein muss.
00:21:18.530
Es ist nicht so, dass es irgendeine Behörde gibt, die vor Markteintritt prüft,
00:21:22.850
dieses Gesetz oder dieses Gerät, dieser Bankautomat oder dieses E-Book oder dieser Computer,
00:21:30.930
der ist jetzt barrierefrei und der darf jetzt angeboten werden,
00:21:33.630
sondern die Firmen schätzen sich erstmal selber ein,
00:21:37.030
dokumentieren alle ihre Vorgaben und dürfen auf den Markt erstmal mit ihren
00:21:41.650
Produkten und Dienstleistungen.
00:21:43.230
Und erst wenn sozusagen sie mal kontrolliert werden oder es Beschwerden gibt.
00:21:48.990
Dann wird sich auch jemand mit der Kontrolle sozusagen befassen.
00:21:53.130
Also so rum läuft das Ganze. Deshalb ist wichtig,
00:21:56.890
dass das auch im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur an jedem
00:22:00.910
Einzelnen hängt, da aktiv werden zu können, sondern dass man da eben auch als
00:22:04.110
Verband ein Auge drauf haben darf und aktiv werden darf. Jetzt sind wir ja in Europa.
00:22:09.590
Jetzt gehe ich mal davon aus, jetzt kommt das Unternehmen X,
00:22:12.130
hat einen Fernseher gebaut, der barrierefrei sein soll. Das Unternehmen X sitzt in Frankreich.
00:22:17.190
In Frankreich, also dieses Accessibility Act ist ja europäisch,
00:22:21.890
aber da habe ich ja das Gefühl, dass jedes Land dann doch das Gesetz anders
00:22:27.610
umsetzt, mit den Fristen ein bisschen gespielt hat und so weiter und so fort.
00:22:32.620
Und wenn dann die Franzosen sagen, jo, ist okay, Accessibility Act ist in Ordnung
00:22:37.280
und dann kommt es nach Deutschland und sagen die Deutschen, nö,
00:22:39.060
ist nicht okay. Geht das überhaupt?
00:22:40.760
Oder reicht das, wenn du ein Zertifikat aus einem Land hast,
00:22:43.560
wo du gut bist und dann ist es in Ordnung?
00:22:45.060
Oder wenn die auch aus dem Ausland kommen, ist ja wieder was anderes,
00:22:47.760
dann kommen sie auf den europäischen Markt. Wenn Sie jetzt, England,
00:22:50.480
brauchen Sie nicht weiter zu suchen oder aus der Schweiz, ja nicht zur EU gehören,
00:22:53.680
das ist ja basiert auf der EU. Wie handhaben wir das denn dann?
00:22:57.200
Also wenn es Streitigkeiten darüber gibt oder andersrum.
00:23:01.240
Also man kann sich sicherlich vorstellen, dass es grenzüberschreitende Fragestellungen gibt.
00:23:06.700
Und dafür wird es eine Plattform geben, wo es einen Austausch der Marktüberwachungsbehörden
00:23:11.940
auch darüber gibt, wie bestimmte Dinge einzuschätzen sind. Also das ist auch
00:23:16.600
in der EU-Richtlinie angelegt.
00:23:19.800
Da gibt es einen europäischen Austausch, da gibt es ganz klare Regeln,
00:23:23.800
wie dann zu verfahren ist, dass auch alle Mitgliedstaaten dann wissen,
00:23:27.600
aha, Deutschland und Frankreich haben sich hier über ein bestimmtes Produkt
00:23:30.820
oder eine bestimmte Dienstleistung schon verständigt und dass dann auch alle wissen,
00:23:35.700
wie das sozusagen in einem anderen EU-Mitgliedstaat gesehen wird.
00:23:40.140
Da gibt es einen Austausch und da wird es auch eine entsprechende Datenbank geben.
00:23:45.600
Da gibt es übrigens auch in Deutschland eine eigene Stelle, die dafür verantwortlich
00:23:49.580
sein wird, die sozusagen in diesem europäischen Austausch unterwegs ist.
00:23:54.660
Das ist das eine. Das Zweite ist, es gilt, also ja, die Richtlinie muss in europäisches
00:24:01.580
Recht, also in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden, aber die ist ja da.
00:24:06.220
Also das Europarecht wird ja damit nicht durch die Umsetzung obsolet, sondern das ist ja da.
00:24:11.120
Und es gibt ja nicht nur die Richtlinie, sondern es gibt ja auch bestimmte technische Standards,
00:24:18.220
die harmonisiert werden sollen,
00:24:20.780
um da zu einem Gleichlauf sozusagen der Anforderungen auch zu kommen.
00:24:26.440
Also gerade zum Beispiel im digitalen Bereich, was jetzt Webseiten angeht,
00:24:32.260
also nur mal um ein Beispiel zu nennen, wird die Norm, das ist so ein Klassiker EN 301 549.
00:24:40.480
Die wird zu bestimmten Bereichen einfach harmonisierte Vorgaben machen und wenn
00:24:46.440
man sich dann daran hält, dann als Wirtschaftsakteur, dann darf man davon ausgehen,
00:24:50.940
dass man auch sozusagen gesetzeskonform handelt.
00:24:53.760
Das ist jetzt sehr vereinfacht wirklich rübergebracht.
00:24:56.900
Also da müsste man sehr tief gehen um das. Aber ich glaube, so wird der Mechanismus so klar.
00:25:03.040
Also das ist tatsächlich so,
00:25:04.820
dass es da einen europäischen Austausch auch tatsächlich gibt. Sehr gut.
00:25:08.280
Wir haben das Gesetz, wir haben den Inhalt. 28.6. Da geht es los.
00:25:11.560
Ab dann müssen die Richtlinien eingehalten werden.
00:25:14.940
Welchen positiven Effekt erwarten wir uns denn von diesem Gesetz,
00:25:18.200
von dieser Umsetzung, dass die Produkte und Services, Dienstleistungen dann
00:25:22.080
barrierefrei sein sollen müssen?
00:25:24.581
Also ich glaube, wir erwarten verschiedene positive Effekte davon tatsächlich.
00:25:30.461
Zum einen erwarten wir natürlich mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung.
00:25:36.281
Also sei es jetzt zum Beispiel der Zugang zu Informationen über barrierefreie
00:25:41.561
E-Books, sei es die Bedienbarkeit von bestimmten Geräten, sei es das selbstständige Online-Banking.
00:25:48.601
Also ich nehme jetzt nur mal Beispiele raus, dass wir wirklich im Alltag der
00:25:52.041
Menschen dazu kommen können, zu mehr Selbstbestimmung, zu mehr Teilhabe.
00:25:58.541
Zu einem ganz normal die Dinge im Alltag tun zu können, wie jeder andere auch, hinkommen.
00:26:06.241
Das glaube ich schon, dass diese Vorgaben tatsächlich erleichtern können,
00:26:11.901
diese Schritte dahin zu machen.
00:26:13.341
Und jetzt ist es ja so, dass bestimmte Unternehmen zwar nicht unmittelbar betroffen
00:26:18.701
sind von diesen Vorgaben, Also zum Beispiel Kleinstunternehmen,
00:26:22.401
wie der Friseur um die Ecke.
00:26:26.001
Aber wir glauben schon, dass das Ganze einen Schwung sozusagen kriegt und das
00:26:31.161
Thema Barrierefreiheit und auch das, was es für alle nutzt,
00:26:35.941
nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern letztlich für alle Nutzer,
00:26:39.301
die die Hunterballkeit verbessern kann,
00:26:44.341
dass das einen Schwung gibt und auch Unternehmen mitzieht, die eigentlich nicht unbedingt,
00:26:50.101
müssten, weil sie natürlich konkurrenzfähig auf dem Markt bleiben wollen,
00:26:54.641
weil sie natürlich auch Kundenkreise akquirieren wollen.
00:26:57.641
Also deshalb glaube ich, dass es an der Stelle einen positiven Effekt gibt.
00:27:00.721
Und ich glaube auch, zum Dritten, dass Menschen mit Behinderung endlich auch
00:27:06.081
als Verbraucherinnen und Verbraucher mehr wahrgenommen werden,
00:27:11.141
auch im Verbraucherrecht,
00:27:13.141
dass sozusagen die spezifischen Belange tatsächlich einen stärkeren Fokus kriegen.
00:27:18.321
Das glaube ich auch, dass das passieren kann.
00:27:24.338
Ganz oft wird man ja gefragt, auch gerade wenn man das Gesetz promoviert und
00:27:29.878
bewirbt sozusagen und sagt, ja, Barrierefreiheit und so.
00:27:34.138
Hast du denn ein gutes Beispiel für uns? Gibt es da Best Practice?
00:27:37.958
Diese Best Practice sind ja gerade im digitalen Zeitalter. Heute sind sie gut,
00:27:42.138
morgen sind sie katastrophal.
00:27:43.798
Das heißt, es ist natürlich schwierig, dann zu sagen, ja, geh jetzt auf die
00:27:46.458
und die Seite oder nimm das und das Produkt. Das könnte, wenn wir heute aufzeichnen,
00:27:50.218
morgen schon anders sein.
00:27:51.558
Genau, das ist Das ist genau das Problem. Also ich kriege die Frage häufiger
00:27:54.718
gestellt, auch von Medienschaffenden häufiger gestellt und das ist total schwer zu sagen.
00:27:59.758
Weil also Barrierefreiheit ist auch eine Aufgabe,
00:28:03.578
eine kontinuierliche Aufgabe, auch gerade im Digitalbereich,
00:28:08.018
immer wieder in den Prozessen dafür zu sorgen, dass nicht beim nächsten Update
00:28:12.118
sozusagen das, was ich mir aufgebaut habe mit Bildbeschreibung,
00:28:15.598
mit einer Überschriftenstruktur,
00:28:17.098
mit einer guten Gliederung, mit einer kontrastreichen Gestaltung,
00:28:21.258
nur mal so ein paar Beispiele zu nennen,
00:28:23.598
damit ich mir das nicht wieder einreiße, weil irgendwie beim Update was nicht
00:28:27.438
berücksichtigt wurde. Also es ist ein Prozess.
00:28:30.478
Ich glaube, das muss man sich deutlich machen. Und es ist genau der Punkt.
00:28:34.858
Also ich tue mich immer schwer, da so Beispiele zu nennen, weil man nie weiß,
00:28:38.798
ist das morgen noch genauso der Fall.
00:28:41.358
Und wir haben ja die Vorgaben, die gesetzlichen, noch nicht für die Barrierefreiheit in Deutschland.
00:28:47.238
Deshalb jetzt ein deutsches Unternehmen da positiv hervorzuheben,
00:28:51.258
so auch mit Blick auf das Barrierefrei-Zerstärkungsgesetz, ist ein bisschen
00:28:55.378
schwierig, weil da ist ja auch noch nicht mal alles fertig an Normen,
00:28:59.998
was die mal einhalten müssen.
00:29:02.536
Also das ist ein bisschen schwierig, aber man sieht schon, was es für Wirkungen
00:29:07.136
hat, wenn es Gesetze gibt, also aus dem Ausland, also was bestimmte Smartphones,
00:29:12.396
einfach weil es im außereuropäischen Ausland schon lange Vorgaben zur Barrierefreiheit gibt,
00:29:18.536
tatsächlich in ihren Betriebssystemen schon mitbringen, ja, also ohne jetzt
00:29:22.536
Werbung für ein Produkt zu machen,
00:29:24.456
aber das ist halt super.
00:29:27.456
Dass ich dann ein Produkt kaufen kann im Laden, was erstmal schon ganz viel mitbringt.
00:29:32.036
Und sowas erwarte ich in Europa eben auch für europäische Produkte.
00:29:36.336
Und um noch ein positives Beispiel außerhalb einer konkreten Website oder eines
00:29:41.376
konkreten Produkts zu nennen, ist so vielleicht der Prozess.
00:29:46.116
Also wir haben als ganz viel schon zusammengearbeitet mit dem Börsenverein zum
00:29:51.716
Themenbereich E-Books, um zu gucken, welche Prozesse braucht es,
00:29:57.276
welche Anforderungen gibt es, um E-Books zum Beispiel barrierefrei zu machen,
00:30:02.096
wie kann man das gut gestalten,
00:30:04.176
welche Guidelines kann man da Verlagen zum Beispiel mit an die Hand geben,
00:30:07.976
wie sie das gut machen können.
00:30:09.076
Das finde ich ist ein sehr vorbildlicher Prozess,
00:30:13.636
wie die Belange von Menschen mit Behinderung jetzt neben den reinen gesetzlichen
00:30:19.816
Vorgaben auch in Zusammenarbeit mit Wirtschaft reingetragen werden kann.
00:30:25.816
Und das ist ja eigentlich ein guter Weg, weil wir dann auch zu hoffentlich guten
00:30:30.196
Produkten und Dienstleistungen kommen.
00:30:32.576
Ein sehr wichtiger Aspekt, weil ich denke ja, das eine ist das Gesetz,
00:30:35.996
was wir den Unternehmen der Wirtschaft dahin legen mussten.
00:30:41.096
Das andere ist aber auch, dass die ganz oft dann vor einem Tor stehen und nicht
00:30:46.416
wissen, wie sie das Tor aufkriegen.
00:30:47.676
Deswegen wünscht ihr da mehr diese Herangehensweise, dass man gemeinsam mit
00:30:51.696
diesen Wirtschaftsunternehmen diese Hürden überwindet und sagt,
00:30:55.176
das brauchen wir. Das ist der Prozess, den wir gehen müssen.
00:30:58.216
Die Guidelines auch für andere Unternehmen zeigen jetzt im E-Book-Bereich,
00:31:02.376
habt ihr das ja schon, wäre das ein Prozess, wo auch aber auch vielleicht andere
00:31:05.356
Behindertenverbände mehr müssten darauf eingehen, die andere Zielgruppen auch haben.
00:31:09.736
Ja, absolut. Und das ist ja auch das, was die UN-Bindernrechtskonvention,
00:31:14.156
die ja sowohl Deutschland als auch die EU ratifiziert haben, fordert.
00:31:18.496
Also die Menschen mit Behinderung und ihre Organisationen wirklich einzubeziehen
00:31:22.496
in Prozesse, um Produkte und Dienstleistungen dann eben auch bederfsgerecht
00:31:28.796
zu gestalten, bedürfnisgerecht zu gestalten.
00:31:30.776
Und mir ist da ganz wichtig, dass es da eben nicht nur darum geht,
00:31:34.616
Gesetze umzusetzen, sondern letztlich, dass Wirtschaft lernt,
00:31:38.516
dass Menschen mit Behinderung eben eine Kundengruppe sind,
00:31:41.536
die auch so ihre Bedürfnisse haben und die eine wichtige Kundengruppe sind. Wir leben in einer.
00:31:48.753
Älter werdenden Gesellschaft, gerade in Deutschland. Das ist allen klar und
00:31:52.973
damit steigen Behinderungen verschiedenster Art an.
00:31:58.113
Also das ist ganz natürlich, kommt mit dem Alter so mit sich.
00:32:01.393
Und ich glaube, es ist klug, auch für Wirtschaft darauf einzugehen,
00:32:05.593
Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen da auch gut zurecht Möglichkeiten
00:32:09.613
zu bieten und sie auch als Kunden wirklich wahrzunehmen,
00:32:13.513
die Kaufkraft haben, die ihre Produkte ja auch nutzen möchten. ihre Dienstleistung.
00:32:20.313
Welche Herausforderungen oder welche Lücken siehst du noch in der Umsetzung jetzt?
00:32:24.493
Also wir sind ja schon mittendrin in der Umsetzung indirekt,
00:32:27.533
weil die Unternehmen müssen ja bis zum 28.
00:32:29.553
Bereit sein. Verschiedene haben ja keine so lange Fristen wie bis 2040,
00:32:33.253
bis wir schon graue Haare haben. Oh, die habe ich jetzt schon.
00:32:35.613
Aber wie siehst du denn diese Umsetzung und gibt es da noch Lücken,
00:32:41.013
Herausforderungen, an denen man jetzt noch arbeiten muss, eventuell sogar das
00:32:44.193
Gesetz nachbessern müsste?
00:32:46.073
Ja, das sind zwei Ebenen. Also ich glaube, was Zum einen wichtig ist,
00:32:49.813
dass die ganzen technischen Standards, die ja noch in der Bearbeitung sind,
00:32:56.693
also was die Normierung angeht,
00:32:59.153
das muss jetzt schnellstmöglich vorangehen und abgeschlossen werden,
00:33:02.893
damit es eine Sicherheit dazu gibt, was ich wie machen muss.
00:33:06.233
Und da ist auch auf europäischer Ebene noch echt ein bisschen Arbeit zu tun.
00:33:10.713
Ich glaube, das ist das eine. Das zweite ist, ich sehe auch,
00:33:14.733
dass Wirtschaft sehr viel Beratungsbedarf hat in der Umsetzung.
00:33:19.733
Dem muss man irgendwie gerecht werden, damit das dann auch gut umgesetzt werden
00:33:24.193
kann. Es gibt ja ganz viele, die wirklich nicht böswillig keine Barrierefreiheit
00:33:28.893
umsetzen, sondern einfach oft nicht wissen, was sie tun sollen.
00:33:32.193
Und ich glaube, dass der Beratungsbedarf da sehr hoch ist. Ich glaube,
00:33:35.973
was wichtig ist, ist in Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte zu investieren,
00:33:41.053
um das Barrierefreiheitsthema wirklich zu setzen.
00:33:45.933
Also wenn ich heute Informatik studiere, heißt es nicht unbedingt,
00:33:49.753
dass ich da was zur EN 301 549 oder zur WCAG oder was auch immer ausführlich lerne.
00:33:56.673
Aber das ist ja wichtig, dass die Firmen Personal haben, die ganz selbstverständlich
00:34:01.393
das Thema der Barrierefreiheit irgendwie auch mal gelernt haben.
00:34:06.713
Also in Aus- und Weiterbildung investieren, das ist ein großes Thema. Und klar.
00:34:12.105
Es wäre absolut notwendig, auch nochmal an den Anwendungsbereich des Gesetzes
00:34:16.945
ranzugehen und zu gucken, wie ist es zu erweitern.
00:34:21.225
Abschließende Listen haben ja immer so das Problem, dass man dann nach Lücken
00:34:25.725
sucht, fällt das jetzt doch nicht unter diese Aufzählung.
00:34:29.585
Das ist eigentlich ein schlechter Ansatz, sondern man müsste eigentlich eher
00:34:32.665
gucken, dass man da auch Auffangklauseln hat, um nicht unnütze Ideenspielchen
00:34:39.925
da zu treiben. Also da muss man, denke ich, aufpassen.
00:34:42.965
Wir hatten ja vorhin schon auch Beispiele angesprochen, wo noch eine Veränderung notwendig wäre.
00:34:48.045
Ja, und die Marktüberwachung wird echt ein Kasus-Knacktus sein.
00:34:51.145
Also wie effektiv ist die? Also wie gut funktioniert die nachher?
00:34:55.465
Wie gut passt die auch auf, dass wirklich alle sich ans Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
00:35:00.865
gut auch halten? Das sind so ein paar Punkte.
00:35:03.925
Steht diese Verwaltung schon, also in meinem Nachbarland Luxemburg,
00:35:06.705
wo ich herkomme, da gibt es jetzt eine Verwaltung, die sich dem angenommen hat.
00:35:10.745
Die ist schon seit, glaube ich, anderthalb Jahren operativ.
00:35:13.145
Wie ist das in Deutschland? Steht diese? Nein, die steht noch nicht.
00:35:16.525
Also die steht noch nicht, die ist jetzt im Aufbau begriffen.
00:35:18.905
Also die Länder haben sich ja
00:35:19.805
jetzt geeinigt, über einen Staatsvertrag die Marktüberwachung zu regeln.
00:35:25.125
Das Prozedere ist aber noch nicht ganz durch, aber die sind,
00:35:27.665
glaube ich, auf einem ganz guten Weg und in den Endzügen sozusagen.
00:35:31.645
Und dann müssen die jetzt Ausschreibungen machen, Menschen suchen,
00:35:35.945
Personal suchen und tatsächlich ihre Behörde aufbauen.
00:35:39.625
Das ist jetzt die Aufgabe und da wird der spannende Punkt, wie gut klappt das?
00:35:44.445
Ich glaube, wir haben ein sehr motiviertes Bundesland da, was da unterwegs ist.
00:35:48.685
Deshalb hoffe ich, dass das auch wirklich gut funktioniert, weil das wird einer
00:35:53.205
der Punkte sein, da wirklich auch gut nachzuhalten.
00:35:57.954
Genau. Das hat ein Bundesland gekriegt oder wie ein Bundesland hat die Aufgabe. Ja, genau.
00:36:01.954
Sachsen-Anhalt. Sachsen-Anhalt wird das machen, wenn alles gut geht. Jetzt am Ende noch.
00:36:07.034
Aber Sachsen-Anhalt wird das für alle Bundesländer machen und die anderen Bundesländer
00:36:10.394
geben eben Geld dazu, um dort die
00:36:13.514
Behörde aufzubauen, die dann aber auch bundesweit aktiv sein soll. Genau.
00:36:20.294
Wir wollen ja, dass das Gesetz auch bekannt wird. Wir brauchen natürlich auch
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dafür unsere Zielgruppe hier vom Digital Kompass Podcast, aber Kompass,
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nicht Podcast, sondern vom Digital Kompass und zwar die Ehrenamtler.
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Was hast du denn für Ideen, wie man das Gesetz jetzt auch noch in der Zielgruppe
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bekannt machen kann, dass man weiß zum Beispiel,
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ja, da gibt es eine Barriere, ich darf die, kann die melden oder wo kann ich
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eventuell dann als Ehrenamtler unterstützen oder auch vielleicht mal überprüfen,
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ob das überhaupt eins der Listenthemen ist, was ich da als nicht barrierefrei
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entdeckt habe oder ob ich sagen kann, oh,
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das steht ja mal gar nicht auf der Liste, kann ich ja mal gar nicht melden.
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Was hast du da für Tipps an unsere Ehrenamtler? Ja, ich glaube,
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was es auf alle Fälle braucht und das muss zur Verfügung gestellt werden.
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Sind zielgruppengerechte Handreichungen zum Gesetz.
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Das ist, glaube ich, ganz wichtig und den Möglichkeiten.
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Wir wollen da auch unseren Teil so beitragen, sind da gerade in Planung,
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das zum Beispiel für unseren Bereich auch umzusetzen. Aber das ist,
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glaube ich, einer der wichtigen Punkte.
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Die Marktüberwachungsbehörde selbst soll auch auf ihr Internetangebot Informationen bereitstellen.
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Ich glaube, unser Podcast hier ist schon ein gutes Beispiel dafür zu sensibilisieren.
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Und letztlich müssen aber auch die Menschen, also einmal die Multiplikatoren
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wissen, die dann Menschen unterstützen,
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zum Beispiel digital zurechtzukommen, die müssen Bescheid wissen,
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aber letztlich muss es auch in der Bevölkerung insgesamt ankommen,
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was jeder Einzelne für Rechte hat.
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Das ist sicherlich ein Prozess, wo es ganz viel Aufklärungssensibilisierungsarbeit
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brauchen wird. Auf jeden Fall.
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Und wir als Verbände sind natürlich auch aufgefordert, also auch die verschiedenen
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Verbände, einschließlich aller Verbraucherschutzverbände,
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jetzt das Thema Behinderung auch wirklich zum Verbraucherschutzthema noch stärker
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zu machen oder besondere Belange von Menschen mit Behinderung auch als solche
00:38:24.714
tatsächlich stärker noch in den Fokus zu rücken. Es war in der Vergangenheit sicherlich noch,
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noch Ausbau, also noch unterentwickelt und muss deutlich mehr ausgebaut werden.
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Wir beide haben bereits kurz vor oder um die Gesetzgebung im Bundestag über
00:38:42.276
dieses Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in einem anderen Podcast gesprochen.
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Jetzt rückt das Ding ja näher.
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Jetzt würde ich gerne bei dir den Puls fühlen. Was wünschst du dir,
00:38:50.756
wie fühlst du die Situation jetzt aus deiner persönlichen Sicht?
00:38:54.536
Du bist ja auch betroffen, aber auch natürlich in deiner Tätigkeit vom DBSV. Was fühlst du?
00:39:00.396
Wie wird das Gesetz aus deiner Sicht persönlich jetzt in Deutschland uns das Leben erleichtern?
00:39:06.196
Und was wünschst du dir natürlich dazu auch noch? Ja, was mir gewünscht,
00:39:10.136
habe ich ja schon ein bisschen gesagt, dass es ganz so einen Drive gibt,
00:39:13.276
wirklich die Chancen darin zu sehen, also auch für Wirtschaft darin die Chancen zu sehen.
00:39:18.996
Zielgruppengerechtere Angebote zu machen, also wirklich auch Menschen mit Behinderung
00:39:24.076
als Kunden ernst zu nehmen und gute Angebote zu machen und das nicht so als
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ein Gesetz zu betrachten,
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was irgendeine bürokratische Hürde wieder neu darstellt,
00:39:35.836
sondern darin die Chancen zu sehen.
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Und auch sozusagen nicht nur ganz streng die Norm irgendwo abzuarbeiten,
00:39:43.736
sondern zu gucken, was bietet mir das eigentlich Chancen,
00:39:47.696
so für mein Produkt für alle Menschen auch besser zu machen oder meine Dienstleistung
00:39:52.116
für alle besser und zugänglicher zu machen.
00:39:54.156
Also das würde ich mir wirklich wünschen und dass damit klar wird,
00:39:57.896
Barrierefreiheit ist nichts Schlimmes, sondern was sehr Positives,
00:40:01.156
was dann auch auf andere Bereiche hin stärker umgesetzt wird.
00:40:04.876
Das wäre tatsächlich mein Wunsch für die direkte Umsetzung und von der Politik
00:40:10.876
wäre mein Wunsch tatsächlich.
00:40:13.456
Dass die Belange von Menschen mit Behinderung endlich ernst zu nehmen und nicht
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nur für die Bereiche des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes Vorgaben zu machen,
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sondern das alltägliche Leben dafür zu sorgen, dass das wirklich barrierefrei ist.
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Gelebt werden kann in allen Feldern. Christiane Möller vom DBSV,
00:40:34.310
vielen Dank für deine Zeit und für die Erläuterungen zu diesem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
00:40:38.710
Ein wichtiges Gesetz, was für uns 2025 in Kraft tritt.
00:40:42.430
Und ja, viel Erfolg bei der Umsetzung und viel Erfolg beim Druckmachen,
00:40:45.870
damit es auch gut umgesetzt wird.
00:40:47.550
Ja, herzlichen Dank. Wir freuen uns drauf. Digital Kompass Podcast.
00:40:52.330
Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.
00:40:57.350
Herausgeber Deutschland sicher im Netz e.V.
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Der Digital Kompass Podcast wird ermöglicht durch das Bundesverbraucherschutzministerium.
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Der Digital Kompass ist ein Verbundprojekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der
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Seniorenorganisationen und von Deutschland sicher im Netz.
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Weitere Informationen findet ihr unter www.digital-kompass.de.
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Über Feedback zu diesem Podcast freuen wir uns. Kontakt zu uns und dem Moderator Sascha Lang.
In der Podcast-Folge ging es um diese Fragen:
- Was sind die zentralen Ziele des Barrierefreiheitsstärkungsgesetz?
- Welche Produkte und Dienstleistungen müssen durch das BFSG barrierefrei gestaltet werden?
- Welche Fristen und Verpflichtungen gibt es für Unternehmen, um die neuen Anforderungen umzusetzen?
- Welche positiven Veränderungen werden erwartet ?
In der 14. Folge des Digital-Kompass-Podcasts spricht Christiane Möller über das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Sie erklärt, welche Produkte und Dienstleistungen barrierefrei werden müssen, welche Fristen Unternehmen einhalten müssen und wie Ehrenamtliche zur Umsetzung des Gesetzes beitragen können.
Feedback
Ihre Anmerkungen und Fragen sowie Lob und Kritik können Sie jederzeit per Mail an podcast@digital-kompass.de richten.

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