Staffel 1, Folge 2010 Jahre Digital-Kompass!
- Beteiligt: Das Team des Digital-Kompass
- Erschienen am: 18 Sep. 2025
Über die Folge
In der 20. Episode des Digital-Kompass Podcasts sprechen wir mit den Projektleiterinnen Ines Hiegemann (BAGSO Service GmbH) und Eva Nehse (Deutschland sicher im Netz e.V.), unserem Moderator Guido Steinke, Sabine Jörk vom Digital-Kompass Standort München sowie Stephan Seiffert von der Stiftung Digitale Chancen über zehn Jahre Digital-Kompass – und darüber, was sich in dieser Zeit verändert hat.
10 Jahre Digital-Kompass!

Transkript zum nachlesen
00:00:00.017
Herzlichen Glückwunsch dem Digitalkompass-Team zum zehnjährigen Jubiläum.
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Ich wünsche mir sehr, dass die Arbeit
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auch für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung weitergehen kann.
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Bedarf wird es immer geben. Danke an das Team für das große Engagement und viele gute Wünsche.
00:00:17.117
Eine solide finanzielle Basis, ein breites Netzwerk, viele Unterstützerinnen
00:00:22.337
und Unterstützer, Partnerinnen und Partner. Auf eine weitere gute Zusammenarbeit
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und noch viele interessante und nützliche Inhalte.
00:00:31.917
Herzliche Grüße aus Berlin, Angelika Ostrowski, DBSV.
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Music.
00:00:38.077
Digitalkompass Podcast. Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.
00:00:46.677
Präsentiert vom Digitalkompass.
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Moderator, euer Inklusator Sascha Lang. Der Digitalkompass. Digitalkompass-Podcast.
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Heute feiern wir Geburtstag und zwar zehn Jahre Digitalkompass.
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Und wenn man feiert, hat man ganz viele Gäste auf der Party.
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Der Sekt liegt schon kalt. Und wir feiern zusammen mit Eva Nese,
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Ines Higemann, Guido Steinke, Sabine Jörg und Stefan Seifert.
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Hallo alle zusammen. Hallo. Hallo.
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Ja, damit wir aber mal wissen, wer denn welche Funktionen wie beim Digitalkompass
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hat, würde ich gerne mal eine kleine Vorrunde machen.
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Wir duzen uns alle, deshalb ist das einfacher. Und ich beginne dann mal mit
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Eva. Stell dich mal kurz vor, liebe Eva.
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Ja, mein Name ist Eva Nese. Ich freue mich heute mit euch gemeinsam zehn Jahre
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Digitalkompass zu feiern.
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Und ich arbeite bei Deutschland sicher im Netz, einer der beiden Projektpartner,
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die den Digitalkompass umsetzen, gemeinsam mit der BAXO, der Bundesarbeitsgemeinschaft
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der Seniorenorganisationen.
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Und ich leite das Projekt mit meiner liegenden Kollegin Ines Higemann,
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der ich jetzt einfach mal den Ball rüberwerfe. Vielen Dank.
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Vielen lieben Dank, Eva. Genau, Ines Higemann, eigentlich schon alles gesagt, würde ich fast sagen,
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sind eben der zweite Projektpartner des Digitalkompass von Seiten der BAXO und
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ich bin eben auf BAXO-Seite, die Projektleitung.
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Dann nehme ich hier direkt weiter an Guido.
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Ja, hallo erstmal. Gito Steinke, ich bin für die Verbraucherinitiative beim
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Digitalkompass dabei und kümmere mich jetzt auch schon seit zehn Jahren um die Online-Formate.
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Also alles, was ihr unter Terminen beim Digitalkompass findet,
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ist so ein bisschen halt in meiner Regie und da können wir gerne später auch nochmal drüber reden.
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Ja, ich bin Sabine Jörg. Ich leite die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Medien
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und ich bin seit 2015 im Projekt Beirat tätig.
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Hallo in die Runde und ans Publikum. Mein Name ist Stefan Seifert.
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Ich arbeite bei der Stiftung Digitale Chancen.
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Wir sind mit dem Digitalkompass auch schon von Beginn an sehr eng verbunden.
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Auch schon in Vorläuferprojekten haben wir zusammengearbeitet,
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zum Beispiel mit der BAXO oder dem Kompetenznetzwerk Technik Diversity Chancengleichheit,
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die ja auch im Beirat des Digitalkompass vertreten sind.
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Und wir als Stiftung sind auch Teil des Beirats.
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Ich habe die Ehre, heute hier meine Kollegin Laura Hentsch zu vertreten,
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die bei uns bei der Stiftung das Projekt Digitalmobil im Alter leitet.
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Zehn Jahre Digitalkompass. Wir drehen mal das Rad zurück ins Jahr 2015.
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Da sprach noch keiner von KI.
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Die digitale Welt war noch nicht barrierefrei. Es gab noch kein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
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Wir waren also für den einen oder anderen, der das heute sieht,
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noch vielleicht in einem gewissen Mittelalterzeitpunkt, was Digitalisierung anbelangt.
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Wie war denn für euch, wenn ihr zurückdenkt, diese Anfangszeit?
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Was war damals die größte Herausforderung und was lief eventuell überraschend gut? Guido.
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Ja, erst mal Dankeschön. Ich muss gleich vorweg schicken. Wir haben in Nordrhein-Westfalen
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den Digitalkompass quasi einmal getestet.
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Das heißt, 2012 gab es einen Vorläufsleinrunden, also hybride Runden schon halt
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und mit einer Materialsammlung in einem Blog.
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Und das war dann die Blaupause, sage ich mal, für den Digitalkompass.
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Und deswegen, was lief nicht so gut am Anfang? Wir mussten schauen,
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dass wir eine Internetseite aufbauen, wo sich dann alle wiederfinden und auch
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die Materialien auffindbar sind.
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Das dauerte, dann gab es eine Ausschreibung etc.
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Das heißt, wir haben erst mal mit nichts angefangen. Was aber von Anfang an
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gut lief, war das Interesse der Ehrenamtlichen.
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Wir haben schon von Anfang an Gruppen angesprochen, die sich vor Ort um ältere
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Menschen und Internet gekümmert haben. Und die waren begeistert.
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Also ich habe in den Anfangszeiten halt viele, viele Gruppen besucht und da
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schlug mir nur Begeisterung entgegen.
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Frau Jörg, Sie im Standpunkt München. Wie war der Anfang vor zehn Jahren für Sie?
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Also ich muss sagen, das war sehr spannend gewesen. Vor allem damals gab es
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ja diese digitalen Stammtische und wir haben versucht, die dann bei uns in München.
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Wir sind ein bundesweiter Verein, auch bundesweit eben dann zu etablieren und
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das war am Anfang schon eine Herausforderung,
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sowohl auf technischer Seite, als auch die Leute dahin zu bringen,
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dass der Referent, die Referentin zugeschaltet wird und nicht mehr in Präsenz kommt.
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Aber es lief überraschend gut und hat sich bei uns auch als ein gutes Format
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durchgesetzt. Eva und Ines, was war denn damals eine Frage, die hier jetzt nicht
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im Skript steht, die ich trotzdem stellen will, weil was war denn damals die Motivation?
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Warum brauchte man einen Digitalkompass? Warum brauchte man den Abbau der Barrieren
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im digitalen Zeitalter? Warum war das damals ein Projekt, was unbedingt nötig war?
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Ines und ich können Ihnen aus privatpersönlicher Perspektive nicht so viel dazu
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sagen, da wir zu dem Zeitpunkt noch nicht im Projekt waren. Wir sind etwas später jeweils dazu gestoßen.
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Aber aus den Erzählungen von meinen Kolleginnen und Kollegen vom Digitalkompass
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kann ich auf jeden Fall sagen, dass schon damals der Bedarf unheimlich groß
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war nach lokalen Anlaufstellen, aber auch nach zentralen bündelnden Stelle,
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wo man sich quasi hinwenden kann,
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Unterstützung durch Referierende bekommt, durch Materialien,
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einfach einen Anlaufpunkt, wo man zusammenarbeitet, auch als Netzwerk.
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Und so ist sozusagen auch der Gedanke für das Projekt entstanden, Digitalkompass.
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Das hat sich natürlich auch über die Zeit nochmal sehr verändert,
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so mit dem Fokus, worauf man sich konzentriert, was die Angebote sind.
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Aber das war so damals der Initialgedanke, der sich ja jetzt im Laufe der Jahre
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immer weiterentwickelt hat.
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Der Digitalkompass hat in den letzten zehn Jahren ganz viel Veränderung miterlebt,
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hat aber auch für viel Veränderung gesorgt, hat einige Meilensteine ans Rollen
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gebracht. Das Projekt hat sich verändert.
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Aber was waren für euch denn die wichtigsten Entwicklungsschritte oder auch
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Wendepunkte beim Digitalkompass, Stefan?
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Ja, in der Chronologie kann ich das jetzt auch, glaube ich, gar nicht ganz exakt
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wiedergeben, aber Ausgangspunkt auch unserer Beteiligung oder Mitwirkung am
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Digitalkompass waren zum einen Materialien, die zu dem Zeitpunkt,
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als der Digitalkompass an den Start ging, auch schon in großer Vielfalt vorhanden
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waren, aber wo es eben darum ging, die auch sichtbar zu machen, die zu bündeln.
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Und das wurde ja sozusagen in dem Baustein, sage ich mal, Materialkompass ein Stück weit gebündelt.
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Das firmiert heute, glaube ich, unter dem Schlagwort Materialfundgrube,
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was halt wirklich auch ein sehr reichhaltiges und vielfältiges Angebot ist,
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um sich zu informieren auf ganz unterschiedlichen Ebenen, sage ich mal,
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auf der Ebene der Endverbraucherinnen, aber auch Angebote oder Informationen
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für Personen, die ältere Menschen auf dem Weg in die digitale Welt unterstützen.
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Und daran haben wir auch aktiv mitgewirkt.
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Und zum anderen ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt eben auch die Digitalkompass-Standorte.
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Und hier konnten wir auch unsere Erfahrungen auch ein Stück weit mit einbringen.
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Die Stiftung hat schon seit 2002 eine Datenbank der Internet-Erfahrungsorte aufgebaut.
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Zu der Zeit war es noch viel entscheidender zu wissen, wo komme ich denn überhaupt
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ins Internet, weil wir eben nicht die Internetverbindung in der Hosentasche hatten.
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Das hat sich ein Stück weit verändert dann auch in Richtung der Frage,
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wo bekomme ich Unterstützung, wenn ich mich auf dem Weg ins Internet mache.
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Und da haben eben diese Freizeit- und Begegnungsstätten oder andere erreichbare
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Orte eine ganz wichtige Funktion. Und das würde ich mal so ganz grob als sehr
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wesentliche Elemente und auch Entwicklungsschritte zusammenfassen.
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Da kann ich eine nette Geschichte zu beisteuern, weil ich weiß halt,
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dass die Stiftung auch wunderbare Projekte hat.
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Ihr habt zum Beispiel Tablets ausgeliehen und da mussten vor Ort ja Menschen
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sein, die die Gerechte dann einrichten etc.
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Und dann war ich einmal an einem Standort in Dulsberg, also in Hamburg.
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Die hatten gerade die Tablets bekommen und dann habe ich vor Ort eine Runde
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moderiert mit einem Experten, der erstmal gezeigt hat, wie man die Sachen sicher einrichtet.
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Also wie man eine Bildschirmsperre macht etc. Also da haben sich unsere Projekte
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quasi verzahnt, eure Tablet-Ausleihe und unsere Wissensvermittlung halt,
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wie mache ich mein Tablet sicher.
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Wie hat sich das für dich, Guido, auch entwickelt? Du bist ja sozusagen von
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the scratch mit dabei gewesen, hast ja gerade erzählt vom Vorprojekt sozusagen.
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Wie hat sich das denn für dich entwickelt? Wie sind die Entwicklungsstufen, die du miterlebt hast?
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Also es ist immer mehr geworden auf allen Ebenen. Wir hatten bei dem Vorgängerprojekt
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die Kriminalprävention mit im Boot.
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Die waren total begeistert. Das sind sonst Beamte, die gehen in Einrichtungen und halten Vorträge.
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Und dank unserer Technik konnten die zu Hause, sage ich mal,
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am Rechner sitzen und von da aus ihre Vorträge halten.
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Und vor Ort hat dann jemand das Wissen vermittelt.
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Und man muss dazu sagen, die ganzen Polizeibehörden haben auch viele Materialien.
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Also die haben dann unsere Gruppen vor Ort mit Materialien versorgt.
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Und der Referent hatte Anreise null, er musste halt nur auf den Link klicken und war dabei.
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Also die Polizei war von Anfang an mit dabei.
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Genau an den Anfängen gab es noch technische Probleme. Da hatten wir als Technik
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Skype und das war nicht so ruckelfrei wie heute die Technologien.
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Und deswegen hatten da auch unsere Content-Partner, also die Referenten,
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die wir online dazu geholt haben, hatten teilweise Probleme.
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Standorte auch, aber das hat sich in den Jahren halt gegeben.
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Also heutzutage ist Hybrid der neue Goldstandard.
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Wir haben viele Online-Runden, wo sich Gruppen einfach dazuschalten und das
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ist heute kein Problem mehr.
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Was aber auch super war, dass die Gruppen das so angenommen haben.
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Also natürlich ist es immer besser, einen Referenten vor Ort zu haben.
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Aber wenn ich die Wahl habe, ich habe keinen Referenten, keine Materialien oder
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ich habe Materialien, die ich beim Digitalkompass auch runterladen kann oder
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sogar bestellen kann und habe einen Referenten für eine Stunde online,
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haben halt alle gesagt, das machen wir.
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Also insofern nochmal auch Dank an unsere Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort,
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die das alles super organisiert haben und auch ganz gut Werbung gemacht haben
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vor Ort für den Digitalkompass.
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Sabine, bleiben wir mal vor Ort. Wie hat sich eure Arbeit als Standort verändert
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in den zehn Jahren? Wir hatten ja dazwischen auch noch eine Zeit,
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die etwas härter war mit Corona.
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Wie hat sich das so verändert bei euch?
00:11:14.173
Also während Corona haben wir sehr schnell auf Online-Veranstaltungen umstellen können,
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weil die Leute das schon gewohnt waren und auch mit der Technik einigermaßen gut zurecht kamen,
00:11:25.213
sodass wir jetzt aktuell sowohl hybride Formate als auch reine Online-Formate
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anbieten und diese reinen Online-Formate dann auch über den digitalen Kompass
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unterscheiden sich dann deutschlandweit doch immer eine ganze Menge Menschen hinzu.
00:11:40.233
Ein sehr großer Vorteil war eben diese Einführung der Standorte,
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weil es doch so ist, dass die älteren Menschen gerne eine Anlaufstelle haben,
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wo sie in Präsenz hingehen können und einfach mal über ihre Problemchen sprechen können.
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Also das hat sich sehr bewährt. Wir machen so digitale Sprechstunden und so
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einzelne Veranstaltungen zu den aktuellen Apps, die für Senioren und Seniorinnen relevant sind.
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Ines, in den letzten Jahren ist ja auch die Sensibilität der Gesellschaft etwas
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stärker geworden, das Interesse,
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sich hier weiterzubilden, aber auch die Sensibilität, mit digitalem Umfeld umzugehen,
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sowohl bei Senioren, aber auch beim neuen Projekt, wo ja Menschen,
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die höher geschädigt oder sehbehindert mit drin sind.
00:12:23.753
Wie habt ihr diese Entwicklung wahrgenommen und auch diese Akzeptanz wahrgenommen,
00:12:28.333
dass man jetzt wirklich aber im Digitalen auch angekommen ist und mitmachen
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muss oder mit dabei sein darf und sollte?
00:12:34.673
Ja, wir haben natürlich einen enormen Zulauf schon alleine bei unseren Qualifizierungen wahrgenommen.
00:12:39.353
Also da ist ein wirklich hoher Andrang. Wir sind ja mittlerweile schon um die
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250 Standorte, die eine Qualifizierung durchlaufen haben. Du hast es gerade angesprochen.
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Die größte Veränderung in den Jahren war natürlich auch nochmal,
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dass die ZUI-Gruppe sich verändert oder eher erweitert hat. Also ältere Menschen
00:13:00.133
und jetzt nochmal der Fokus auf Menschen mit Seehöhe und Mobilitätsbeeinträchtigung.
00:13:06.313
Also da ist schon alleine ganz viel passiert und wir sensibilisieren ja auch
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eben in unseren Qualifizierungen.
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Also da merkt man wirklich einen großen Andrang und auch, dass unsere Digitalkompass-Standorte
00:13:21.493
davon berichten, wie gut sie genutzt werden, wie viele Angebote genutzt werden.
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Wir hatten gestern tatsächlich noch ein Gespräch mit einem neuen Standort,
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die sagen müssen, eigentlich können wir nur noch die Personen vor Ort bedienen
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oder die können nur noch zu den Angeboten kommen, weil wir so überlaufen werden
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und da so ein hoher Bedarf ist.
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Also da merkt man ganz klar, dass das Einzug in die Standorte und darüber hinaus gefunden hat.
00:13:48.613
Im Rahmen der fast 20 Episoden vom Digitalkompass, die wir jetzt schon zusammen
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erlebt haben, haben wir natürlich schon mal ganz oft über das Engagement der
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vielen Ehrenamtler, aber auch der vielen Partner gesprochen.
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Eva, wie wichtig sind diese Partner und wie ist die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen
00:14:07.013
und den Partnern aus eurer Sicht jetzt von der Projektleitung her?
00:14:11.977
Ja, die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, natürlich auch den Standorten,
00:14:15.617
ist essentiell für das Projekt. Vielleicht auch noch so ein bisschen in der Rückschau.
00:14:19.897
Ich bin ja auch 2020 zum Digitalkompass dazugekommen. Da war dann Corona-Hochphase
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und ganz viele Standorte mussten auf digitale Konferenzsysteme,
00:14:30.257
Videokonferenzsysteme umstellen,
00:14:32.057
haben teilweise zum ersten Mal sowas genutzt, mussten sich da erstmal einfuchsen,
00:14:36.517
auch erstmal schauen, welche Systeme sind überhaupt die besten für uns,
00:14:39.457
auch datenschutzrechtlich, Welche sind am besten zu nutzen?
00:14:42.737
Und da war dann sozusagen ja durch die Situation ein gewisser Digitalisierungsturbo
00:14:49.317
und da ist natürlich auch dann nochmal die Zusammenarbeit mit den Standorten
00:14:53.237
intensiver geworden, einfach weil man dann noch digital vernetzter als vorher war.
00:14:57.037
Vorher sind wir zu den Standorten hingefahren, haben sie dort vor Ort eröffnet,
00:15:01.337
feierlich, was auch sehr schön war.
00:15:02.857
Das mussten wir dann aber auch spontan ins Digitale umstellen.
00:15:06.157
Also da war irgendwie eine ganz große, steile Lernkurve, trotz schlimmer Pandemiesituationen
00:15:11.997
in dem digitalen Bereich.
00:15:13.637
Und da wurde dann auch nochmal so diese Zusammenarbeit verstärkt.
00:15:16.057
Dann sind zum Beispiel Standorte auch in unsere Online-Veranstaltungen gekommen.
00:15:19.897
Also es wurde dann noch viel bei uns auf Online-Veranstaltungen umgestellt.
00:15:22.957
Die haben dann selber Vorträge gehalten zu verschiedenen Themen,
00:15:25.737
weil natürlich auch unsere Standorte,
00:15:27.157
die da Expertinnen und Experten in bestimmten Bereichen sind,
00:15:30.297
dann sich für etwas interessieren wie bestimmte E-Mail-Programme oder Bildbearbeitungstools
00:15:35.617
und konnten dann da eigene Vorträge eben halten online für alle aus dem Netzwerk.
00:15:40.237
Aber auch unsere Partnerschaften mit Institutionen wie dem BSI,
00:15:45.877
dem Bundesarf für Sicherheit und Informationstechnik,
00:15:48.637
mit der BaFin beispielsweise, also auch großen Bundesinstitutionen,
00:15:53.057
Institutionen wie HateAid, die hatten wir gerade erst beim Digitaltag mit dabei.
00:15:56.377
Weil die geben auch häufig bei uns Online-Vorträge zusammen mit Guido,
00:16:00.317
der die natürlich immer moderiert und schon so nach außen unser Digitalkompass-Gesicht ist.
00:16:05.357
Wir sagen manchmal ein bisschen scherzhaft, der ist schon so unser Maskottchen
00:16:09.237
oder unser Aushängeschild.
00:16:10.917
Jeder kennt Guido beim Digitalkompass und so natürlich dann auch unsere Partner.
00:16:15.877
Und da geht ganz viel Unterstützung rein bei den Online-Veranstaltungen.
00:16:19.217
Aber auch, wie gesagt, durch die Stiftung Digitale Chancen, Aber auch unsere
00:16:23.557
Standorte, wie auch Frau Jörg einen repräsentiert, die geben uns natürlich ganz
00:16:27.537
viel rein in den Beirat an Empfehlungen, an Tipps.
00:16:31.037
Also da ist sozusagen ganz viel Austausch und ich könnte mir vorstellen,
00:16:35.497
dass Ines da auch noch was zu ergänzen hat zu der Zusammenarbeit mit den Partnern.
00:16:40.163
Ja, vielen Dank. Genau, im Grunde genommen hast du es schon perfekt zusammengefasst.
00:16:44.963
Also wir leben natürlich da vom Austausch untereinander, von der Zusammenarbeit
00:16:50.523
und erstmal Hut ab vor dem ganzen Engagement,
00:16:54.283
das entweder komplett ehrenamtlich ist oder Personen, die es hauptamtlich machen,
00:16:59.603
dann ins Ehrenamtliche übergeben, um es noch weiter umzusetzen.
00:17:04.043
Und ich finde es besonders beeindruckend und bemerkenswert auch,
00:17:08.243
dass alle Partner, Partnerinnen da an einem Strick ziehen, um letztlich Digitalisierung
00:17:13.763
für alle Menschen zugänglich zu machen und wirklich das Projektziel,
00:17:18.043
auch digitale Teilhabe umzusetzen.
00:17:20.603
Was natürlich auch noch super ist, vor allen Dingen auch nochmal im Hinblick
00:17:24.583
auf den Beirat oder mit anderen Projektpartnern an der Stelle.
00:17:29.143
Wir lernen natürlich voneinander, die Partner natürlich auch von uns an der
00:17:33.363
Stelle und dass unser Material dann auch sehr oft nochmal verknüpft wird,
00:17:38.243
verlinkt wird und so nochmal mehr Personen zur Verfügung steht.
00:17:41.863
Dann sprechen wir jetzt mal einen Partner direkt an, Stefan,
00:17:45.003
Stiftung Digitale Chancen.
00:17:46.523
Wie ist denn für euch diese Partnerschaft in diesem Projekt?
00:17:49.223
Hat sie sich weiterentwickelt? Wie wichtig ist sie?
00:17:53.095
Ja, also die Zusammenarbeit, die hat auch eine sehr zentrale Bedeutung für uns.
00:17:58.235
Also vieles wurde jetzt hier schon angesprochen.
00:18:00.555
Auch Guido hat es ja vorhin schon erwähnt, so diese Verzahnung auch der verschiedenen
00:18:04.635
Angebote, wie eben dort dann die Dinge ineinander greifen.
00:18:09.895
Also das kann ich grundsätzlich auch nochmal so mit reingeben und es ist auch
00:18:14.055
keine Selbstverständlichkeit,
00:18:15.315
dass man sehr eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet, also sich eben gegenseitig ergänzt,
00:18:20.795
unterstützt, auch inspiriert und dafür den Rahmen zu schaffen,
00:18:25.395
den Raum zu schaffen, ist glaube ich sehr, sehr wichtig und dadurch können eben
00:18:29.135
auch viele oder alle Beteiligten am Projekt davon auch profitieren.
00:18:33.915
Und ja, vielleicht dann an der Stelle auch nochmal über jetzt so die Zusammenarbeit
00:18:39.575
zwischen den Projektpartnern hinaus ist eben auch für uns ganz wichtig,
00:18:44.835
eben den Zugang in die Fläche durch eben zum Beispiel die Digital Kompass Standorte auch zu haben.
00:18:51.795
Es braucht eben auch gerade für uns, die wir Angebote auch bundesweit machen,
00:18:56.375
zum Beispiel durch die kostenfreie Tablet-Leihe.
00:18:59.555
Eben doch auch immer ganz wichtig, die Personen, also die Menschen vor Ort,
00:19:02.955
die die Geräte sozusagen von uns zum Beispiel erhalten, damit Lernangebote vor Ort machen.
00:19:09.995
Personen, die bisher wenig oder noch gar nicht in Berührung gekommen sind mit
00:19:13.675
solchen Endgeräten und digitalen Anwendungen,
00:19:16.555
da wirklich im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand zu nehmen,
00:19:19.095
Berührungsängste abzubauen und sie Schritt für Schritt zu begleiten,
00:19:23.415
dann eben auf dem Weg in die digitale Welt.
00:19:25.655
Und wir können das von Berlin aus eben bundesweit so nicht bewerkstelligen.
00:19:30.795
Es ist ganz wichtig, da eben eng zusammenzuarbeiten mit den wirklich sehr leidenschaftlich
00:19:37.075
engagierten, gut informierten Personen vor Ort und ja, da bewerkstelligen.
00:19:43.152
Arbeiten sozusagen alle, die jetzt auch hier, ob nun im Beirat oder direkt im
00:19:48.032
Projekt beteiligt sind, glaube ich, sehr gut Hand in Hand.
00:19:51.192
Sascha, ich kann da gerne noch ein paar Gedanken ergänzen, weil mir fällt auf,
00:19:55.172
jetzt wo Stefan das noch so schön herausstellt, man könnte ja auch auf die Idee
00:19:59.252
kommen, dass wir Wettbewerber sind.
00:20:01.692
Es gibt auch schon mal zwischen Initiativen und zwischen Projekten halt so eine Konkurrenzsituation.
00:20:06.892
Das ist mir beim Digitalkompass kein einziges Mal aufgefallen.
00:20:10.132
Also alle, die wir angesprochen haben, haben gesagt, super, wir machen mit.
00:20:13.832
Wir haben sogar Länderprojekte, Programme integriert, wo man dann auch sagt,
00:20:18.512
das Länderprogramm ist eine andere Regierung, anderes Ministerium.
00:20:22.212
Die wollen ihr Ding alleine machen.
00:20:25.072
Digitalbotschafterinnen und Botschafter Rheinland-Pfalz zum Beispiel.
00:20:27.432
Nein, die wollten mit dem Digitalkompass zusammenarbeiten, weil sie Sachen nicht
00:20:31.632
abdecken konnten, die der Digitalkompass abdeckt.
00:20:33.912
Also wir haben immer offene Türen eingerannt und kein Partner kam auf die Idee,
00:20:38.692
du nimmst mir jetzt was weg, sondern
00:20:40.072
im Gegenteil, wenn wir alles zusammenwerfen, wird es viel, viel mehr.
00:20:44.252
Großartig. Sabine, ich wollte schon noch ansprechen, Stefan hat gerade gesagt,
00:20:47.872
dass die Standorte sehr wichtig sind.
00:20:49.652
An den Standorten arbeitet man ja sehr viel mit den Ehrenamtlichen.
00:20:53.692
Wie sind deine Erlebnisse mit den Ehrenamtlichen, deine Erfahrungen?
00:20:57.152
Weil die spielen ja eine ganz große Rolle.
00:20:58.872
Also ich muss sagen, die Ehrenamtlichen sind sehr engagiert.
00:21:02.452
Was wir ein bisschen so als Problem haben, ist, dass sie sich oft vieles noch nicht so zutrauen.
00:21:08.392
Deswegen haben wir dann 2021 so eine Weiterbildung angefangen.
00:21:12.992
Und zwar, wir bilden Ehrenamtliche zu digitalen Begleiterinnen,
00:21:17.732
digitalen Begleiter aus.
00:21:20.172
Also der Begriff Digitallotse hat sich bei uns in Bayern noch nicht so wirklich durchgesetzt.
00:21:24.432
Aber so digitale Begleitung, das ist der Begriff, den wir jetzt verwenden in
00:21:28.332
der Ausbildung und wir haben also zahlreiche Kommunen seitdem geschult,
00:21:32.552
die dann einfach ein besseres Gefühl hatten, wenn ihre Ehrenamtlichen dann eben
00:21:37.352
in eine digitale Sprechstunde mit den Senioren und Seniorinnen gehen.
00:21:41.652
Also diese Weiterqualifizierung ist ein sehr hoher Bedarf bei den Ehrenamtlichen.
00:21:46.572
Guido, bevor wir jetzt zu den aktuellen Themen kommen, die eventuell im Digitalkompass
00:21:51.712
euch beschäftigen, würde ich gerne nochmal einen Blick zurückwerfen.
00:21:54.512
Was war denn so in den letzten zehn Jahren die Entwicklung der Themen?
00:21:57.292
Mit was hat man so 2015 angefangen?
00:22:00.112
Und wie hat sich das entwickelt, die Anfragen der Betroffenen,
00:22:04.452
die Hilfestellung, der Bedarf der Hilfestellung? Wie hat sich das in den letzten
00:22:08.232
zehn Jahren entwickelt?
00:22:09.652
Also da kann ich erst mal anfangen mit den Geräten. Also als wir angefangen
00:22:13.392
haben, da hatten wir zum Beispiel auch das Thema Online-Einkaufen und das haben
00:22:18.092
damals die meisten Menschen halt am PC gemacht.
00:22:20.812
Also wir hatten dann häufiger das Thema halt PC-Sicherheit, am PC sicher online
00:22:25.392
einkaufen und mit den Jahren kamen dann halt Smartphone und Tablet dazu.
00:22:29.492
Und jetzt ist eher die Frage, wie mache ich Online-Banking zum Beispiel am Smartphone?
00:22:33.252
Also da haben sich die Geräte entwickelt und.
00:22:35.915
Ein paar Themen, die sind immer geblieben. Also das sind die Themen der Kriminalprävention.
00:22:40.595
Also sprich, welche Betrugsmaschen gibt es im Netz? Und da waren das früher
00:22:44.495
auch schon die Phishing-Mails.
00:22:45.795
Man hat vermeintlich von seiner Bank eine E-Mail bekommen und sollte dann irgendwie
00:22:49.775
seine Einwahldaten irgendwo in einem Formular eintragen.
00:22:53.495
Das gibt es heute auch noch. Das läuft dann halt nicht mehr über E-Mails,
00:22:57.335
sondern das läuft über QR-Codes und so weiter.
00:22:59.695
Aber das sind so die Themen, die uns immer begleitet haben.
00:23:03.275
Was dazugekommen ist, sind Themen aus dem Alltag der Menschen,
00:23:07.835
also sprich Gesundheitsthemen.
00:23:09.455
Wir haben dann auch relativ bald die unabhängige Patientenberatung dazu geholt,
00:23:14.335
weil viele, wenn sie zum Arzt gehen und bekommen vom Arzt was erzählt,
00:23:18.015
erst mal Dr. Google fragen.
00:23:19.655
Aber Dr. Google ist der falsche Arzt. Also insofern haben wir dann geschaut,
00:23:23.555
wo finde ich zum Beispiel gute Gesundheitsinformationen im Netz.
00:23:27.655
Also die Gesundheitsthemen kamen dazu.
00:23:30.035
Dann kamen während der Pandemie auch so Themen dazu, halt kann ich online spielen zum Beispiel.
00:23:34.855
Also ich kann mich nicht mehr treffen. Ich kann mich aber per Video treffen,
00:23:37.675
so wie uns heute auch. Kann ich vielleicht auch online spielen.
00:23:41.215
Also das war dann super spannend. Das haben dann unsere Partner aus dem Saarland mit eingebracht.
00:23:46.275
Und dann haben wir ein paar Runden gehabt zu spielen. Und da hat sich herausgestellt,
00:23:50.715
dass ältere Menschen genauso gerne spielen wie junge.
00:23:53.795
Also Gaming ist nicht nur was für junge Menschen, sondern für jede Generation. Zocken will jeder.
00:24:00.215
Genau. Und jetzt haben wir zum Beispiel, also bleiben wir bei den Themen,
00:24:04.415
immer wenn es eine neue technische Entwicklung gibt, greifen wir das auf.
00:24:07.815
Und so haben wir jetzt relativ viele Veranstaltungen zur elektronischen Patientenakte.
00:24:12.255
Und was sind, wenn du schon gerade dran bist, noch wichtige Themen,
00:24:15.255
die heute gerade auch in der digitalen Bildung älterer Menschen im Fokus stehen?
00:24:19.075
Also gerade heute ein Thema wahrscheinlich Künstliche Intelligenz oder was ist
00:24:22.575
da noch so an der Stelle? Genau das.
00:24:25.315
Da haben wir ja auch mit unserem Partner Baxo halt, die haben ja ein weiteres
00:24:29.315
Projekt, KI für ein gutes Altern.
00:24:32.135
Und da haben wir dann auch Referentinnen und Referenten gehabt,
00:24:34.735
weil wir auch den Menschen aufzeigen wollen, was kann KI, wozu ist sie gut,
00:24:38.255
wozu ist sie vielleicht nicht so gut.
00:24:40.035
Also das Thema haben wir auf jeden Fall. Aber es ist eher so ein roter Faden,
00:24:44.175
der sich durch die anderen Themen zieht.
00:24:45.555
Also ich sagte ja schon hier die ganzen Betrugsmaschen und da gibt es den berühmten
00:24:49.875
Enkeltrick halt, da hat früher eine, ja, alle haben wir die glaube ich schon
00:24:54.855
bekommen, halt Mama oder Oma, ich habe eine neue Handynummer.
00:24:57.815
Das läuft inzwischen halt über Anrufe mit der Stimme des Enkels.
00:25:01.735
Also das dank KI halt haben die Ganoven da richtig aufgerüstet und da klären wir natürlich auch auf.
00:25:07.558
Ines, was sind denn aus deiner Sicht die wichtigsten Themen im Moment,
00:25:10.918
ganz aktuell, mit denen ihr euch beschäftigt, auch im Umfeld der digitalen Bildung älterer Menschen?
00:25:17.178
Was spricht, was brauchen die Menschen im Moment, was suchen sie,
00:25:20.198
wo brauchen sie Unterstützung?
00:25:22.038
Genau, Guido hatte gerade schon ganz viele Themen angesprochen.
00:25:25.758
Also Gesundheitsthemen sind gerade auf jeden Fall oben auf, elektronische Patientenakte.
00:25:31.418
Ich glaube, die wird uns noch etwas länger begleiten. Allerdings auch teilweise
00:25:35.498
Verunsicherung bei der Nutzung sozialer Medien, zum Datenschutz.
00:25:39.678
Also eigentlich immer gerade auch Themen, die aktuell in den Medien aufploppen,
00:25:45.278
landen dann letztlich auch bei uns.
00:25:47.138
Was gerade auf jeden Fall auch ein Thema zunehmend wird oder werden wird, wenn man so möchte.
00:25:53.558
Du hattest es eben schon angekündigt, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist
00:25:58.038
ja jetzt am Wochenende in Kraft getreten. und Barrierefreiheit haben wir uns
00:26:03.318
natürlich insgesamt auf die Fahne geschrieben.
00:26:06.318
Also das wird auf jeden Fall noch ein gewichtiges Thema sein,
00:26:09.838
dem wir uns widmen möchten.
00:26:11.778
Was bedeutet das Gesetz jetzt überhaupt und wen betrifft es und wie kann man
00:26:17.598
Angebote dann vor allen Dingen auch barrierefreier, zumindest barriereärmer,
00:26:23.218
zugänglicher gestalten und wie können wir dort unterstützen und vielleicht auch
00:26:27.938
nochmal unsere Digitalkompass-Standorte auf Stellen hinweisen,
00:26:32.498
wenn es nicht so unläuft.
00:26:35.038
Eva, spielen solche Gesetze wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz einem Projekt
00:26:39.458
wie dem Digitalkompass, wenn wir jetzt mal den aktuellen auch nehmen,
00:26:43.578
die aktuelle Arbeit, die ihr habt mit Menschen, die gehörgeschädigt oder sehbehindert
00:26:46.758
sind oder mobilitätseingeschränkt,
00:26:48.218
spielt solch ein Gesetz dann doch irgendwann mal in die Hände und sagt, okay,
00:26:52.598
wir haben schon gut sensibilisiert, Aber jetzt kommt mal ein Gesetz,
00:26:55.918
wo wir natürlich noch ein bisschen andere Türen aufgemacht bekommen und das
00:27:00.158
Thema Barrierefreiheit oder Barrierenabbauen noch schneller vorantreiben können. Hilft das euch?
00:27:06.178
Also das Gesetz ist natürlich erstmal ein wichtiges Zeichen,
00:27:09.818
auch dass es in dem Bereich vorangeht.
00:27:12.118
Das Gesetz fokussiert sich ja eher auf Unternehmen und elektronische Dienstleistungen unter anderem.
00:27:18.358
Daher ist es sozusagen jetzt für Vereine oder auch unsere Multiplikatoren und
00:27:22.558
die Standorte per se ganz direkt erst mal nichts, was sie ganz konkret betrifft,
00:27:28.518
vielleicht eher so nachgeordnet aus der Nutzer- oder Nutzerinnenperspektive.
00:27:33.018
Allerdings ist es natürlich auch wieder dann ein Thema, was jetzt gerade in aller Munde ist.
00:27:37.318
Und da wir uns natürlich jetzt schon seit drei Jahren mit den Themen,
00:27:40.818
die für Menschen mit Sehör- und Mobilitätsbeeinträchtigung wichtig sind,
00:27:43.558
in der digitalen Wert beschäftigen, ist das natürlich für uns wieder auch ein
00:27:48.118
gutes Zeichen, wo wir dran anknüpfen können, mehr Inhalte zu rausgeben können.
00:27:53.227
Sensibilisieren können, das ist sowieso auch immer sehr wichtig und auch im
00:27:57.127
Rahmen unseres Projektes natürlich auch Hilfestellungen geben können,
00:28:00.867
wie man dann auch vielleicht die eigene Vereins- oder Initiativen-Webseite entsprechend
00:28:04.867
barriereärmer gestaltet, was da alles dazu gehört, dass man überhaupt erstmal
00:28:08.647
versteht, was ist Barrierefreiheit oder im digitalen Raum.
00:28:13.907
Also Barrieren gibt es in der realen Welt, aber genauso in der digitalen Welt
00:28:18.187
und das ist auch gar nicht immer so zu trennen. Also das kann man sich in der
00:28:21.867
realen Welt immer alles bildlicher vorstellen mit dem Rollstuhlfahrer,
00:28:25.547
der dann die Treppe nicht hochkommt.
00:28:27.227
Aber genau solche Barrieren gibt es natürlich auch in der digitalen Welt.
00:28:30.707
Die sind für, ich sage mal, Verbraucherinnen und Verbraucher,
00:28:34.227
die jetzt keine Beeinträchtigung haben, natürlich nicht so sichtbar wie jetzt
00:28:37.947
dieses Bild, was ich gerade gezeichnet habe.
00:28:40.247
Daher ist es nochmal umso mehr, auch wirklich alle Menschen zu sensibilisieren
00:28:43.347
und ich denke, das Gesetz ist erstmal ein guter Schritt in die richtige Richtung.
00:28:47.587
Wie es dann sozusagen ausgeführt wird, auch Unternehmen, wie sie sozusagen dieser
00:28:51.427
Gesetzgebung begegnen, das ist natürlich nochmal ein Thema für sich,
00:28:55.347
aber per se unterstützen wir das natürlich und freuen uns auch,
00:28:58.327
dass da in die Richtung mehr getan wird.
00:29:01.047
Ist denn, Ines, eine UN-Konvention für ältere Menschen auch etwas,
00:29:07.067
was für den Digitalkompass eine wichtige Rolle spielt?
00:29:10.407
Ich weiß nicht, ob ihr die noch erleben werdet mit dem Digitalkompass.
00:29:14.267
Das hoffe ich mal, aber das wird ja ein bisschen dauern.
00:29:16.627
Aber ist das etwas, was auch dann für euer Projekt eine wichtige Entwicklungsphase
00:29:21.027
mit sich bringt, dass man sowas hat? Man hat hier eine Bindertrechtskonvention
00:29:23.767
für Menschen mit Behinderung, die ja schon aktiv war, als der Digitalkompass gestartet ist.
00:29:27.907
Jetzt kommt die UN-Konvention für ältere Menschen, also für Senioren.
00:29:32.367
Spielt das eine Rolle? Kann das weiterhelfen in eurem Projekt?
00:29:35.647
Naja, also auf der übergeordneten Ebene ist es auf jeden Fall super und ein
00:29:39.907
total wichtiges Signal und Zeichen an der Stelle.
00:29:43.747
Es gibt uns natürlich so ein bisschen eine gute Begründung, dass die Relevanz nochmal sichtbar wird.
00:29:50.367
Also dass es ein wichtiges Thema ist, es ist eine wichtige Zielgruppe,
00:29:54.467
die zu wenig Beachtung findet und dann kann man sich natürlich darauf berufen
00:29:59.327
und das entsprechend auch gegenüber unterschiedlichen Stellen gut begründen,
00:30:05.367
warum der Digitalkompass und natürlich auch noch weitere Projekte,
00:30:09.547
die sich thematisch damit beschäftigen, warum die so wichtig sind und dass es
00:30:14.567
die unbedingt benötigt.
00:30:16.467
Wir haben zehn Jahre zurückgeblickt, wir feiern den 10. Geburtstag vom Digitalkompass
00:30:21.047
und in zehn Jahren feiern wir das 20.
00:30:24.727
Jubiläum vom Digitalkompass, hoffe ich mal. Komm, lass uns mal einen Blick in die Zukunft werfen.
00:30:29.487
Stefan, was wünschst du dir für den Digitalkompass? Was darf bleiben und was
00:30:34.927
darf sich eventuell verändern?
00:30:37.068
Ja, also was auf jeden Fall bleiben darf, bleiben sollte, ist der Digitalkompass
00:30:42.348
und vor allem auch die weiterhin gute, enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit
00:30:47.368
der Partner untereinander mit den Engagierten vor Ort.
00:30:51.888
Dafür ist natürlich eine längerfristige Perspektive, eine Verstetigung ganz
00:30:56.568
essentiell. Also die wünsche ich mir sehr.
00:30:58.768
Es ist halt eine große Herausforderung, das kennen wir auch.
00:31:01.708
Auch wir sind da in einer glücklichen Situation, dass unser Angebot,
00:31:06.208
das sich an ältere Menschen richtet,
00:31:08.488
auch auf eine Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, mit O2 Telefonica zurückblicken
00:31:12.728
kann, die jetzt schon über zwölf Jahre wert, aber doch auch immer wieder Erneuerungen braucht.
00:31:19.568
Und deswegen sollte das im Interesse sowohl der öffentlichen Hand als auch der
00:31:25.968
freien Wirtschaft und der Zivilgesellschaft sein, digitale Teilhabe auch gerade
00:31:30.288
für ältere Menschen weiter zu stärken.
00:31:33.428
Und ja, was sich verändern darf, natürlich weiter die Inhalte.
00:31:37.608
Es wurde jetzt viel hier schon erwähnt. Man muss sich auseinandersetzen mit
00:31:41.408
der digitalen Transformation, die ja nicht abgeschlossen ist, auch nicht sein wird.
00:31:46.108
Wir werden uns beschäftigen mit Zukunftstechnologien wie virtueller Realität.
00:31:52.828
Augmentierter Realität.
00:31:54.148
Wir werden uns damit beschäftigen müssen, welchen Einfluss künstliche Intelligenz
00:31:58.868
jetzt auch wirklich auf unseren Lebensalltag haben wird.
00:32:01.928
Dafür müssen wir nicht unbedingt die Technologie an sich in aller Tiefe verstehen,
00:32:06.308
aber wir müssen trotzdem darüber aufklären, wie sie grob funktioniert und vor
00:32:11.128
allem, wie sie genutzt werden kann.
00:32:13.828
Zum einen zum Wohle sozusagen des Einzelnen und der Gemeinschaft,
00:32:17.768
aber eben auch, was da gewisse Risiken sind. Und einiges klang jetzt hier auch
00:32:22.248
schon an im Zusammenhang mit Betrug, mit Desinformation etc.
00:32:26.448
Also das sind, denke ich, so die Themen, die zwar schon adressiert werden,
00:32:31.568
aber wo wir uns natürlich auch, ja, wo wir mit der Zeit gehen müssen und wo
00:32:36.648
es Veränderungen geben wird.
00:32:38.392
Guido, wo sind wir in zehn Jahren dran? Was darf bleiben? Was soll verändert werden?
00:32:43.272
Oh, da habe ich zwei schöne Ideen. Das eine ist Beispiel Dänemark.
00:32:47.792
Da wird, glaube ich, im nächsten Jahr die normale Post, also die normalen Briefe werden abgeschafft.
00:32:53.012
Also sprich, da kann man dann nicht mehr seine Steuererklärung oder sowas per Post einreichen.
00:32:57.232
Ich wünsche mir für jeden abgeschafften Briefkasten einen Digitalkompass-Standort,
00:33:01.772
damit man dann dort seine Behördengänge und Steuererklärungen online machen kann.
00:33:06.292
Also flächendeckende, sage ich mal, oder flächendeckende Abdeckung der ganzen
00:33:10.812
Bundesrepublik mit Digitalkompass-Standorten, das Erste.
00:33:14.152
Das Zweite, die Themen der Digitalisierung sind nicht mehr aus dem Leben rauszubringen.
00:33:20.272
Das heißt, das ganze Leben ist irgendwann durchzogen von digitalen Gerätschaften
00:33:24.132
und das betrifft dann jeden Menschen.
00:33:26.112
Also wir machen inzwischen auch Angebote in der Mittagspause,
00:33:29.572
damit Menschen, die halt vielleicht noch nicht im Rentenalter sind,
00:33:32.892
auch an unseren Fragerunden teilnehmen können.
00:33:35.252
Also sprich, Angebote halt nicht nur für ältere Menschen, nicht nur für Menschen
00:33:39.052
mit Beeinträchtigungen, sondern
00:33:40.092
für alle Menschen und das am besten flächendeckend in der ganzen Republik.
00:33:44.592
Sabine, in zehn Jahren, wo sind wir? Also ich hoffe, dass wir die Standorte
00:33:49.792
aufrechterhalten können und natürlich auch das Projekt Digital Kompass insgesamt.
00:33:55.472
Ich denke auch, was der Guido gesagt hat, dass es ganz wichtig ist,
00:33:59.212
dass wir nicht nur älteren Menschen die Möglichkeit geben, an unseren Veranstaltungen
00:34:03.632
teilzunehmen, sondern auch anderen Erwachsenen,
00:34:07.612
weil gerade jetzt mit dem Thema KI es doch auch viele andere Altersgruppen gibt,
00:34:14.052
die hier einen sehr hohen Aufklärungsbedarf haben.
00:34:17.292
Und ich denke, das wird sich auch im weiteren Verlauf der Entwicklung zeigen,
00:34:21.452
die ja deutlich schneller ist als alle anderen Entwicklungen zuvor.
00:34:25.512
Also ich halte es für sehr wichtig, dass wir Anlauforte haben und dass wir auf
00:34:30.032
der anderen Seite eben auch so ein Weiterbildungsprogramm haben,
00:34:33.412
wie es der Digitalkompass bietet über seine Plattform, wo die Leute eben morgens,
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mittags oder abends an einer Veranstaltung online teilnehmen können.
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Ines, wo steht der Digitalkompass in zehn Jahren?
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Ich kann mich da ganz gut anschließen. Also einmal finde ich die Idee,
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dass wir die Zielgruppe vergrößern, uns ausweiten oder einfach schlichtweg für
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alle zugänglich sind. Sehr sympathisch.
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Und das Stichwort Flächendecken kann ich ganz gut aufgreifen.
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Also bislang ist es eher so oder war es überwiegend so, dass wir ganz viele
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Standorte im Westen oder auch im Süden Deutschlands hatten.
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Nach und nach dann im Norden auch mehr Standorte, aber in den neuen Bundesländern
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ist es tatsächlich noch etwas dünner gesät.
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Da freue ich mich auf jeden Fall, wenn mehr Standorte über die Jahre dazukommen
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und vor allen Dingen auch im ländlichen Raum nochmal mehr Angebote aufgebaut werden,
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mehr Digitalstandorte vor Ort dann dort sind, sodass alle die Angebote nutzen können.
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Was ich auch nochmal witzwichtig finde an der Stelle, ist vor allem die Vernetzung vor Ort.
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Wir haben tolle Projektpartner, der Deutsche Schwerhörigen und der Deutsche
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Blinden- und Sehbehindertenverband, die auch viele Angebote vor Ort haben.
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Und wenn in den nächsten zehn Jahren da mehr Netzwerkarbeit zwischen unseren
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Standorten und den Verbänden stattfindet, würde ich mich da auf jeden Fall sehr freuen.
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Eva, du hast das letzte Wort.
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Ja, ich kann mich den vielen Wünschen natürlich auch sehr gut anschließen.
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Was mir nochmal sehr wichtig ist zu erwähnen, dass ich mir auch für die nächsten
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zehn Jahre wünsche, dass die Digitalkompass-Standorte als lokale Anlaufstellen
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vor Ort erhalten bleiben oder sich sogar noch ausweiten, wie eben auch schon
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von vielen anderen erwähnt,
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wir gleichzeitig aber auch die digitalen Angebote weiter ausbauen.
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Also, dass es sozusagen immer die Möglichkeit gibt, zu wählen,
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gehe ich jetzt vor Ort in einen Standort, wenn ich einen in der Nähe habe oder
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nutze ich eben auch bundesübergreifende digitalen Angebote, die wir haben.
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Also, dass immer die Wahlmöglichkeit auch für Menschen vorhanden bleibt.
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Wie möchten Sie den Digitalkompass und unsere Angebote nutzen?
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Ich denke, das hat sich in der Vergangenheit sehr gut bewährt.
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Beispiel unsere Publikationen, die haben wir als Printpublikationen,
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damit man sie wirklich in der Hand halten kann. Wir haben sie aber auch digital.
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Also, dass immer Option A oder B vorhanden bleibt, fände ich sehr schön.
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Und auch, was Ines gerade schon sagte, also noch weiter in den ländlichen Raum
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gehen, mit den Standorten, auch in die östlichen Bundesländer,
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fände ich auch sehr, sehr wichtig.
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Happy Birthday zum Jubiläum des 10-jährigen Digitalkompass haben heute in dieser
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Runde mitgemacht Stefan Seifert, Sabine Jörg, Guido Steinke,
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Ines Hiedemann und Eva Nese.
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Euch fünf vielen Dank und viel Kraft für das weitere Engagement und danke,
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dass ihr das tut, was ihr tut.
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Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.
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Dankeschön. Neue Zuhörer kennen es bereits.
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Normalerweise bin ich zum Schluss als Moderator nicht mehr dran nach der Verabschiedung.
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Aber heute ist doch eine besondere Ausgabe. Wir haben zehn Jahre Digitalkompass
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gefeiert und vor meiner Tür vom Studio standen noch drei Gratulanten,
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die wir jetzt mal kurz reinlassen und dem Digitalkompass gratulieren lassen.
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Eine ganz tolle Gelegenheit mal zu sagen, wie der Digitalkompass meine Arbeit
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als Mitarbeiter der Universität Vechta verändert hat.
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Mein Name ist Bernd-Josef Leisen und zwar habe ich mich schon immer mit der
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Fragestellung beschäftigt, wie man denn eine junge Leute motivieren kann,
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ältere Mitmenschen regelmäßig und verlässlich bei digitalen Themen zu unterstützen.
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Und die jungen Leute hatten wir schon, die bereit wären, auch ehrenamtlich zu helfen.
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Was uns fehlte, waren irgendwie ein strukturierendes Element,
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das diesen Austausch ein bisschen fördert und da kamen diese wahnsinnig tollen
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Handreichungen ins Spiel,
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die dann in einer Papiertüte erschienen sind erst und später auch noch in den
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neuesten Digitalkompass noch als hervorragende Baumwoll Ausgabe im nachhaltigen
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Design und kombiniert ergab das das digitale Lerntandem,
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also neun Wochen.
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Ein Tandem, die sich gegenseitig bei digitalen Themen unterstützt haben und
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mit den Broschüren auch gelernt haben.
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Und das Digitalkompass-Team von Deutschland sicher im Netz und von der BAXO
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haben uns ganz toll immer unterstützt, auch Teilnehmer zu finden für das Projekt.
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Und es ist wirklich ein absolutes Herzensprojekt geworden.
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Und ich wünsche, dass es dieses Projekt noch Ewigkeiten gibt.
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Und genauso wünsche ich, dass es den Digitalkompass auch für immer noch geben wird.
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Mindestens noch zehn weitere Jahre. Vielen, vielen lieben Dank,
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dass ihr uns da die Plattformen gegeben habt, auch Generationen digital miteinander
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zu verbinden. Liebe Grüße aus Vechta.
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Weiter so. Herzlichen Glückwunsch dem Digitalkompass-Team zum zehnjährigen Jubiläum.
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Ich wünsche mir sehr, dass die Arbeit auch für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung
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weitergehen kann. Bedarf wird es immer geben.
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Danke an das Team für das große Engagement und viele gute Wünsche.
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Eine solide finanzielle Basis, ein breites Netzwerk, viele Unterstützerinnen
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und Unterstützer, Partnerinnen und Partner.
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Auf eine weitere gute Zusammenarbeit und noch viele interessante und nützliche Inhalte.
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Herzliche Grüße aus Berlin, Angelika Ostrowski, DBSV. Und zu guter Letzt noch Siegbert Schlor.
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Herzlich gratuliere ich allen Akteuren des Projekts Digitalkompass,
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zum 10-jährigen Bestehen.
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Denn die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen gelingt
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doch immer mehr zunehmend und begeistert und ist wirklich vorbildlich,
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wenn wir weiterhin ältere Menschen den Zugang und den sinnvollen Umgang mit
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digitalen Geräten ermöglichen und erleichtern wollen.
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Dabei vertiefen wir unser eigenes Wissen über digitale Programme und Anwendungen
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und können unser Wissen in geeigneter Weise situationsgerecht gerne weitergeben.
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Gerade habe ich krankheitsbedingt einen mehrwöchigen Reha-Aufenthalt hinter
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mir und dabei ganz interessante Beobachtungen machen können.
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Denn immer mehr verwenden Leute vor allem die mobilen digitalen Geräte,
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um zum Beispiel Kontakt zu halten mit ihren Angehörigen zu Hause.
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Aber auch zum Beispiel im Hause selber war es nötig,
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das Essen vorab auszuwählen mit Hilfe digitaler Eingaben, wenn man nicht auf
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das Standardessen angewiesen sein wollte.
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Gerne hat man dabei auch Unerfahreneren geholfen und diese Hilfen und Hinweise
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waren manchmal auch Anlass für weitere Gespräche und da ging es um digitale
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Anwendungen und Probleme,
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aber auch um manche Unsicherheiten und Vorbehalte.
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Mein besonderes Engagement wird weiterhin vor allem den älteren Menschen gelten,
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die gesundheitliche Einschränkungen haben und ihren Alltag besser bewältigen wollen.
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Und dabei hilft mir nach wie vor der Digitalkompass und der Digitalpakt Alter.
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Er motiviert mich weiterzumachen und deswegen meinen herzlichen Dank an euch alle.
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Macht weiter so. Herzlichen Dank für die Gratulationen. Ja, zehn Jahre Digitalkompass.
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Ich bin noch nicht so lange dabei, aber ich darf mich freuen,
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dass wir 20 Episoden vom Digitalkompass-Podcast produziert haben.
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Ich darf mich bedanken bei dem ganzen Team vom Digitalkompass,
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die mir damals das Vertrauen geschenkt haben, dass ich diesen Digitalkompass-Podcast moderieren darf.
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20 Episoden voller interessanter Themen, 20 Episoden voller großartige Gäste
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und 20 Episoden, die Mut machen, weiterzumachen. weiterzumachen.
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Und deshalb sende ich natürlich auch an alle Standorte und alle Aktive im Digitalkompass
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den Wunsch raus, bitte weitermachen, bitte weiter daran arbeiten,
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um Barrieren abzubauen, um digitale Barrieren zu überwinden.
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Ein großartiges Projekt, ein Mehrwert für unsere Gesellschaft.
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Ich gratuliere von ganzem Herzen und bedanke mich für diese 20 Episoden,
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die wir bereits zusammen erleben durften, auch bei euch, liebe Zuhörer,
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und wünsche natürlich weiterhin gute Unterhaltung, denn, das können wir heute
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schon sagen. Es geht weiter.
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Die nächste Episode steht schon in den Startlöschern. Lasst euch überraschen,
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hat mal ein großer deutscher Künstler gesungen oder gesagt.
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Deshalb viel Spaß beim weiteren Zuhören beim Digital Kompass Podcast.
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Mein Name ist Sascha Lang. Ich sage vielen Dank fürs Zuhören und bis demnächst.
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Ciao, ciao. Digital Kompass Podcast.
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Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.
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Herausgeber. Deutschland sicher im Netz e.V. Musik.
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Der Digital Kompass Podcast wird ermöglicht durch das Bundesverbraucherschutzministerium.
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Der Digital Kompass ist ein Verbundprojekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der
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Seniorenorganisationen und von Deutschland sicher im Netz.
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Weitere Informationen findet ihr unter www.digital-kompass.de.
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Über Feedback zu diesem Podcast freuen wir uns. Kontakt zu uns und dem Moderator Sascha Lang.
In der Podcast-Folge ging es um diese Fragen:
- Wie hat das Projekt Digital-Kompass begonnen und wie hat es sich im Laufe der Zeit entwickelt?
- Welche Veränderungen hat der Digital-Kompass in den letzten Jahren durchlaufen?
- In welche Richtung wird sich der Digital-Kompass künftig weiterentwickeln?
Links aus dem Podcast:
Feedback
Ihre Anmerkungen und Fragen sowie Lob und Kritik können Sie jederzeit per Mail an podcast@digital-kompass.de richten.

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