Staffel 1, Folge 13Alle Machen Medien!
- Beteiligt: Margot Rexin , Annett Pfützner und Marcus Andreas Mohr
- Erschienen am: 04 März 2025
Über die Folge
In der 13. Folge des Digital Kompass Podcasts diskutieren wir mit Margot Rexin, Annett Pfützner und Marcus Andreas Mohr über die Wichtigkeit von Teilhabe beim Medienmachen.
Alle Machen Medien!

Transkript zum nachlesen
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Ja, schon allein so dieser Effekt. Ich stehe jetzt mit dem Mikrofon vor einer
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Person und weil ich ein Mikrofon in der Hand habe, werde ich plötzlich ernst genommen.
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Das macht richtig viel mit Leuten, das darf man echt nicht unterstützen.
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Und dass Leute auch immer wieder erstaunt sind und sagen, oh,
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das waren jetzt aber spannende Fragen.
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Viele, mit denen wir zusammenarbeiten, die sind das so geföhnt,
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dass Leute immer denken, die haben ja gar keine Fragen, die interessieren sich
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doch für nichts. Und dann plötzlich zu merken, hey, interessieren sich Leute
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für das, was ich wissen will?
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Und das macht wirklich ganz viel mit den Leuten, mit den Radiomachenden.
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Wir haben alle angefangen nach dem Ende der Berufstätigkeit, so ziemlich alle.
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Und für uns war wichtig, dass man nicht nur Medienkompetenz erwirbt,
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so wie das ausgeschrieben war, sondern wirklich, dass man auch am Leben noch
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weiter teilhat. Und das gelingt uns wirklich in den letzten zwölf Jahren so gut.
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Also wir sind eine Gruppe, die sich in so viele Inhalte einarbeiten muss jeweils,
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wenn man sich ein Projekt vorgibt.
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Digitalkompass Podcast. Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.
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Präsentiert vom Digitalkompass.
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Moderator, euer Inklusator Sascha Leipzig. Der Digital Kompass Podcast.
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Wir sind bei der Folge 13 und das wird eine sehr spannende Folge.
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Wir sprechen nämlich mit anderen Medien.
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Die Folge heißt Alle machen Medien.
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Bei mir zu Gast sind jetzt drei Medienmacher sozusagen. Zuerst mal Margot Rexin. Herzlich willkommen.
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Hallo. Und dann haben wir Annette Pfützner. Herzlich willkommen.
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Hallo. Und Markus Andreas Mohr. Hi.
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Hallo, vielen Dank für die Einladung. So, ich würde vorschlagen,
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wie wir das immer so zu Beginn machen, bevor wir die einzelnen Fragen stellen,
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würde ich gerne haben, dass ihr euch einzeln mal kurz vorstellt.
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Und ich würde mal, wir sind ja Gentlemen, Markus, Andreas und ich.
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Margot Rexin, stellen Sie sich auch mal kurz vor, wer sind Sie?
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Oder wer bist du? Wir haben uns aufs Du geeinigt. Ja, gerne.
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Ja, also mein Name ist Margot Rexin. Ich bin 73 Jahre alt und bin hier eingeladen
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worden, weil ich Dieter Gruppe Mittenmang bin.
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Das ist eine Seniorenfilmgruppe bei Alex Berlin, dem Film.
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Crossmedialen Sender, Bürgersender in Berlin. Bei dem produzieren wir schon
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seit zwölf Jahren unterschiedliche journalistische Formate.
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Dann haben wir von Ihre Leicht zuerst mal Annette Pfützner. Herzlich willkommen.
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Erzähl mal kurz ein bisschen was über dich.
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Ja, hallo. Ich bin Kultur- und Medienpädagogin und bin hier gerade bei Radio
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Korax tätig. Gerade schon seit über zehn Jahren inzwischen.
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Und Radio Korax ist ein freies Radio in Halle. Das heißt, da können eigentlich
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alle Menschen ein Radio machen, die darauf Lust haben.
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Aber wir haben halt gemerkt, das ist gar nicht für alle Menschen so ohne weiteres möglich.
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Und deswegen gibt es das Projekt Irreleicht, da es einen leichteren Zugang zum Radio schaffen möchte.
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Aber da gehen wir ja bestimmt gleich noch näher drauf ein.
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Genau. Und neben dir sitzt Markus Andreas Mohr. Und Markus, du bist auch bei Irreleicht aktiv.
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Genau. Ich bin sozusagen der Kollege, der zweite Koordinator von dem Projekt
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Irreleicht. Das jetzt seit über einem Jahr.
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Und derzeit ist es ziemlich stabil finanziert. Wir haben eine Aktion Menschförderung
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und das heißt für das Projekt Eure Leicht, dass wir bis 2027 noch definitiv Bestand haben.
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Margot, du hast bereits angesprochen, ihr seid bei Alex unter Dach und Fach,
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das ist ein offener Kanal in Berlin, ein bisschen Crossmedial hast du angestellt,
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gibt es Radio, gibt es Fernsehen, gibt es ganz vieles.
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Mittenmang, welches Ziel hat Mittenmang?
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Naja, Mittenmang wurde vor ca. zwölf Jahren gegründet und zwar war das ein Aufruf
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der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.
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Medienkompetenz für Senioren. Daraufhin hat sich eine Gruppe gebildet,
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die über ein Jahr lang ausgebildet wurde in allem, was das Filmemachen betrifft,
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also in Kamera, in Schnitt, in Regie, in Bild, Bildschnitt, Beitragsgestaltung.
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Wir haben das ein Jahr lang unter Anleitung von unserer sehr geschätzten Mentorin
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Christa Donner, einer Filmerin, auch gemacht und haben dann nach einem Jahr
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festgestellt, das Projekt läuft jetzt hier aus, aber wir wollen eigentlich weitermachen.
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Und das haben wir dann auch gemacht. Also wir werden nicht unterstützt. Wir sind alle Senioren.
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Damals waren wir so jenseits ja 60, sind zwölf Jahre vergangen.
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So ist das. Und wir machen es.
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Und in unterschiedlicher Aufstellung, würde ich sagen. Ein paar Mitglieder sind
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weg, dafür haben wir ein paar neue dazubekommen.
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Und unser Profil ist eigentlich das Filmemachen.
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Und zwar angefangen haben wir mit Magazinsendungen und haben aber jetzt erweitert
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auf Live-Sendungen, Konzertmitschnitte, Diskussionsrunden ist jetzt gerade das,
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was wir in erster Linie machen.
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Und das hat alles immer mit dem Thema Senioren zu tun oder ist das breit gefächert?
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Das war von Anfang an breit gefächert, aber wir haben uns jetzt in den letzten
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zwei, drei Jahren, eigentlich so nach Corona würde ich sagen,
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haben wir uns doch mehr darauf konzentriert, dass wir wirklich auch Senioren
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ansprechen und Seniorenthemen behandeln.
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Zum Beispiel das letzte Thema, was wir hatten, das war künstliche Intelligenz
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für Senioren im Bereich Gesundheit und Medien.
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Und zu diesen Diskussionsrunden laden wir uns immer Experten ein.
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Wirklich Leute, die Ahnung von dem haben, was zu sagen. Also Markus Beckedahl
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war da und auch eine Ärztin aus der Charité.
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Denen haben wir über die KI für Senioren gesprochen.
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Wie ist eure Redaktion aufgebaut? Sind das frühere Medienmacher,
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die jetzt in Rente sind oder sind das auch Menschen, die mit Medien vorher nichts zu tun hatten?
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Also das ist ganz unterschiedlich. Wir haben Journalisten, welche die im Printenmedien
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gearbeitet haben. Wir haben Kameraleute.
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Wir haben einen Diplom-Kameramann, der richtig professionell gearbeitet hat.
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Und wir haben aber auch Leute, die haben das noch nicht während ihrer Berufstätigkeit.
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Also ich zum Beispiel, ich habe Bürojob gehabt und habe bei Bosch gearbeitet,
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war auch Betriebsrätin viele Jahre.
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Und habe in meiner, als junge Frau, als mein Kind geboren wurde,
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habe ich mir eine Kamera gekauft, 8mm, und habe damit Kinderaufnahmen gemacht,
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aber dann auch so richtig mit Schneiden, Celluloid und so.
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Aber das ist ja unvergleichlich mit dem, was wir jetzt machen.
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Das ist alles digital und das kann man nicht mehr mit dem vergleichen,
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was man wirklich vor 50 Jahren gemacht hat.
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Annette und Markus, Andreas, ihr habt schon kurz am Anfang gesprochen,
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KORAX ist da, wo ihr zu Hause seid und Irreleicht ist das Projekt.
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Welches Ziel hat Irreleicht?
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Irreleicht verfolgt das Ziel, ja Menschen, die behindert werden,
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zum Radiomachen zu bringen, im Prinzip dahingehend Barrieren abzubauen und begleitend
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und unterstützend die unterschiedlichsten Menschen an den Sender heranzuführen, an das Radiomachen,
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aber schon mit dem Background, dass es nicht primär jetzt um diese technischen
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Aspekte beim Radiomachen geht,
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sondern eben auch, dass Zugänge geschaffen werden in Bereiche und Themenfelder,
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die den Menschen eben oftmals in ihren segregierten Bereichen verwehrt bleiben.
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Also erst ein leichter Zugang zum Radio. Also die Dinge ein bisschen einfacher,
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ein bisschen leichter machen. und das eben auf zwei Ebenen.
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Einerseits hier ins Radio zu kommen, Radio selber zu machen,
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aber eben auch über das Radio einen Zugang in gesellschaftliche Bereiche.
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Zugang zu Bildung zu bekommen. Also das passiert tatsächlich auf verschiedenen Ebenen.
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Und noch eine dritte Ebene, die man tatsächlich nicht unterschätzen darf.
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Also das war uns auf jeden Fall sehr wichtig, so eine Art von,
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auch wenn es immer so hässlich klingt, aber so eine Art von Normalisierung anzustoßen.
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So, dass Leute vor den Radios, Zuhörer, Zuhörerinnen, dass irgendwie auch viel
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mehr gewöhnt sind, Stimmen zu hören, die ein bisschen anders klingen,
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die nicht nach ganz normalen, nach den regulären.
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RadiomoderatorInnen-Stimmen klingen. Dass das irgendwie was ganz Selbstverständliches
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wird, das ist auch mit so einem Ziel von Irreleicht.
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Du hattest am Anfang angesprochen, dann hättest du gesagt, dass an sich Radio
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von jedem gemacht werden soll können.
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Und ihr habt festgestellt, das ist aber nicht so einfach möglich.
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Wie setzt sich eure Redaktion oder wie wurde die Redaktion aufgebaut oder wie
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ist das Team aufgebaut worden?
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In diesem Projekt gibt es vier Redaktionen inzwischen. Und diese Redaktionen,
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die kommen alle aus bestimmten Einrichtungen. Also die erste Redaktion,
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die kommt aus einer, aus der Riebeck-Stiftung, das ist hier in Halle, ein Förderwohnheim.
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Und die haben sich tatsächlich an Radio Korax gewendet. Die haben gesagt,
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oh, das ist irgendwie so toll.
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Also die haben ja ursprünglich mal einen Teaser für ein Theaterprojekt aufgenommen.
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Die haben gesagt, oh, das ist so toll, wir würden ja gerne öfter herkommen.
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Und dann haben wir dazu ein Projekt geschrieben.
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Genau, das heißt, die Gruppe an sich bestand schon und die machen jetzt seit
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zehn Jahren inzwischen Radio.
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Und danach sind auch andere Gruppen dazugekommen, wie Leute vom Büro für leichte
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Sprache, der Lebenshilfe Eisleben.
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Das ist auch irgendwie eine Gruppe, die mehr oder weniger so besteht.
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Also die arbeiten alle zusammen in den Werkstätten in Eisleben.
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Und die haben auch Lust gehabt, dass was sie sonst so mit leichter Sprache machen,
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vielleicht auch im Radio mit umzusetzen, die haben sich auch an uns gewendet.
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Und dann arbeiten wir noch mit einer Förderschule zusammen, die eben über das
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Medium Radio ihren Schülern und Schülerinnen auch, ja,
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wie soll ich sagen, das mit der Sprache ein bisschen auf eine schönere Art und
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Weise schmackhaft machen wollen, als das immer noch eine Schule halt kann. Ja.
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Solltet und ihr wünscht euch oder macht es ja auch barrierefreie Inhalte produzieren
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oder sagen wir mal so, welche Rolle spielt eigentlich die Barrierefreiheit in
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der Produktion von euren Inhalten? Das ist ja unterschiedlich.
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Ich würde bei Margot beginnen und vor allem, Margot, wie gestaltet ihr eure
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Formate möglichst zugänglich für jeden?
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Beim Film ist das ja schon ein bisschen anders wie beim Radio. Wie macht ihr das?
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Also wo fängt Barrierefreiheit bei euch an und wie kriegt ihr die Inhalte dann
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auch zugänglich für jeden?
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Also Barrierefreiheit haben wir jetzt speziell für uns, also nicht als Zielstellung.
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Wir denken, dass wir durch Filme, durch Übertragung von Konzerten zum Beispiel
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und so, dass wir wirklich einem breiten Publikum unsere Inhalte zugänglich machen.
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Auch mit dem, was wir an Informationen aus dem Berliner Umland und aus Berlin
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geben, was im kulturellen Bereich so stattfindet.
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Aber dass wir jetzt zusätzlich Formate anbieten, die barrierefrei sind, das ist nicht so.
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Und die Zugänglichkeit ist dadurch, dass ihr die Möglichkeiten schafft,
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dass die Menschen, die vielleicht jetzt nicht auf Konzerte gehen können,
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das dann trotzdem genießen können über die Kanäle, die es dann gibt.
00:10:58.637
Genau, also wir haben als Ursprung ja den Sender Alex Berlin,
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wo wir dann feste Sendetermine haben.
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Wir haben eine Webseite, die wirklich aktuell gepflegt ist, wo wir also über
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die letzten zwölf Jahre unsere Beiträge abrufbereit haben.
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Also kann jeder, der das möchte, wir haben einen YouTube-Kanal,
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wir haben einen Facebook-Kanal.
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Also dass jeder, der Zugriff haben möchte zu unbestimmten Zeiten,
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das auch haben kann. Es gibt natürlich bei Alex Berlin, da gibt es ja diese Senderei Fingerzeig.
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Das ist eine Sendung speziell in Gebärdensprache, aber das ist jetzt für uns
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mittlerweile nicht so ein Ziel.
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Irre leicht klingt schon, als wäre es klar, dass da Zugänglichkeit an oberster
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Stelle ist, dass jeder daran teilnehmen kann.
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Das eine ist die Produktion, die Inhalte und das andere ist sozusagen der Genuss der Inhalte.
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Wie seid ihr mit dem Thema Barrierefreiheit in Berührung und wie macht ihr eure Programme zugänglich?
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Genau, ich fange mal von hinten an. Also die Zugänglichkeit im Sinne des Hörens dann der Produkte,
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sprich Sendung, funktioniert hier über Radio Korax die klassische UKW-Frequenz,
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also eine klassische UKW-Frequenz 95,9 hier im Raum Halle in Sachsen-Anhalt.
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Aber es gibt natürlich auch dann über die Webseite von Radio Korax ein Livestream-Angebot.
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Und was das Projekt IrreLeicht dann konkret angeht.
00:12:24.841
Also wir haben innerhalb des Sendeprogramms sieben Tage, 24 Stunden ein Programm
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und IrreLeicht hat einen festen Sendeplatz.
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Das ist jeden Samstag von 12 bis 14 Uhr.
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Da kann man eben ganz klassisch übers Radio einen UKW-Empfänger mithören oder
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eben per Livestream im Internet.
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Darüber hinaus gibt es aber für das Projekt tatsächlich auch einen Web-Blog,
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also eine Webseite ganz konkret, www.irreleicht.de.
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Und da habe ich dann auch nochmal die Möglichkeit, mir über die Webseite die
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entstandenen Sendebeiträge nachzuhören, anzuhören.
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Genau, diese drei primären Zugänge wären das, was das Hören angeht.
00:13:04.721
Und was das Machen angeht, da versuchen wir eigentlich eher mit einfachen Mitteln Radio zu machen.
00:13:11.621
Das heißt, unsere Radiostudios, die sind jetzt noch nicht komplett barrierefrei.
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Das wäre auch noch so eine Baustelle, das in den nächsten Jahren auch einfach
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mal noch ein bisschen zu ändern. Aber das ist immer ein sehr langwieriger Prozess.
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Momentan setzen wir sehr viel darauf, einfach Menschen die Unterstützung zu
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geben, die sie gerade brauchen, wenn sie hierher kommen.
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Und wenn sie es eben nicht schaffen, hierher zu kommen, dann können wir auch
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mit unserer mobilen Technik einfach auch irgendwo hingehen.
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Und wir sind sehr viel unterwegs und nehmen dann einfach mit mobilen Geräten auf.
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Und das ist auf jeden Fall schon mal eine sehr große Hilfe. Und das ist das
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Schöne auch am Radio machen, diese Geräte, die sind viel einfacher zu bedienen, Audiogeräte.
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Als jetzt Videos aufzunehmen. Und ansonsten sind wir natürlich noch,
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das ist auf jeden Fall auch ein Anliegen des Projektes, mal zu schauen,
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wie können wir das Radio an sich, wie können wir vielleicht auch das Vereinsleben,
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denn das hängt ja an so einem freien Radio hier auch mal dran.
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Da ist ja ein ganzer Verein, der dieses Radio auch trägt. Wie können wir das
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alles ein bisschen barriereärmer gestalten, ein bisschen inklusiver gestalten,
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dass mehr Menschen daran teilhaben können.
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Da sind wir jetzt noch nicht ganz so weit. Wir haben ja jetzt auch noch vier
00:14:10.901
Jahre Projektlaufzeit.
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Das ist auf jeden Fall ein ganz großes Vorhaben, um generell unsere Strukturen
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zu analysieren, das Haus uns anzuschauen und zu ändern.
00:14:19.141
Die Webseite ist auch eine ganz große Baustelle, die Korax-Webseite.
00:14:23.356
Und selbst unser Sendungsblog, auch da gibt es noch so einiges,
00:14:27.316
wo man vielleicht mit Tools das ein bisschen vereinfachen kann.
00:14:30.296
Das ist also alles noch im Prozess.
00:14:32.956
Ganz viele Menschen arbeiten in diesen Projekten mit. Die Menschen sind wichtig.
00:14:36.796
Bei Margot sind es eher die Senioren.
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Bei euch, Annette und Markus Andreas, sind es halt wirklich auch viele Menschen mit Behinderung.
00:14:44.656
Welche Auswirkungen hat euer Projekt auf das Selbstbewusstsein dieser Menschen
00:14:48.796
bis jetzt gehabt? Fangen wir mal beim Irreleicht-Projekt an.
00:14:53.436
Ist eine gute Frage, ist eine wichtige Frage, weil es tatsächlich so ist,
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dass das Projekt ja primär dazu dienen soll, auch so ein bisschen jetzt,
00:15:03.036
wenn ich die jüngeren Redaktionen angucke, also die Redaktionen,
00:15:06.576
die so in einem schulischen Kontext stattfinden,
00:15:09.156
dass da tatsächlich auch oftmals gespiegelt wird, dass da schon was mit dem
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Selbstbewusstsein passiert.
00:15:13.776
Also wenn wir von einer Einrichtung wie einer Förderschule reden,
00:15:17.296
dann ist ja für die heranwachsenden und lernenden Kinder und Jugendlichen ein
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gewisser Bildungsweg vorgeschrieben, zwangsläufig.
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Aber wir merken eben in dem Projekt, dann auch in den Reflexionen durch die
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Lehrkräfte, dass da eben beobachtet wird, dass tatsächlich was passiert bei
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den Kindern, weil sie eben durch das Projekt die Möglichkeit haben,
00:15:38.056
ihren schulischen Kontext zu verlassen.
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Nicht nur jetzt ortstechnisch einfach mal aus den Schulhaus rauszukommen,
00:15:44.836
sondern eben durch Orte aufzusuchen, wo sie Themen für sich entdecken und das
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auch klar kommunizieren und sagen, das interessiert uns, da wollen wir hin.
00:15:52.756
Und dann geht man da eben proaktiv auch hin und führt Interviews durch,
00:15:57.296
führt zu den Themen Umfragen durch.
00:15:59.176
Und das ist dann immer schon so ein ganz wichtiger Punkt,
00:16:02.642
Aspekt, die Heranwachsenden kommen dann eben in einem anderen Kontext ins Gespräch
00:16:08.202
und reden und reflektieren über Themen in einem anderen Kontext als den schulischen.
00:16:14.962
Und für die Mittern, das ist nun die beschriebene Gruppe der Irrläufer,
00:16:19.942
was die Bewohnerschaft in der Rebeck-Stiftung ist,
00:16:22.782
oder eben auch die Redaktion Federleicht, das sind die besagten Mitarbeiterinnen, sage ich jetzt mal,
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vielmehr von Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Eisleben bei der Lebenshilfe.
00:16:35.902
Durch das Radioprojekt haben die eben dahingehend auch wieder die Möglichkeit,
00:16:40.162
ob das der Wohnbereich ist oder ob das eben dieses Werkstattumfeld ist,
00:16:44.322
zu verlassen und damit so einen Wechsel stattfinden zu lassen,
00:16:48.662
was die thematischen Interessen angeht.
00:16:51.062
Und somit sich ganz anders artikulieren können,
00:16:55.742
weil sie über andere Themen reden und eben dann auch ganz andere Reflexionsräume
00:17:00.142
entstehen lassen können,
00:17:01.442
wo sie im Gespräch miteinander oder eben im Gespräch mit völlig fremden Menschen
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teilweise dann eben ja eine ganz andere Reflexion erfahren.
00:17:12.942
Und damit mutmaße ich und wir kriegen das eben auch von den Lehrern und von
00:17:18.422
den Assistenten bestätigt, dass da schon was mit dem Bewusstsein,
00:17:22.922
mit dem Selbstbewusstsein der Teilnehmerin passiert.
00:17:26.082
Ja, schon allein so dieser Effekt. Ich stehe jetzt mit dem Mikrofon vor einer
00:17:29.442
Person und weil ich ein Mikrofon in der Hand habe, werde ich plötzlich ernst genommen.
00:17:33.042
Das macht richtig viel mit Leuten, das darf man echt nicht unterstützen.
00:17:36.482
Und dass Leute auch immer wieder erstaunt sind und sagen, oh,
00:17:38.982
das waren jetzt aber spannende Fragen.
00:17:40.962
Viele, mit denen wir zusammenarbeiten, die sind das so geföhnt,
00:17:43.822
dass Leute mal denken, die haben ja gar keine Fragen, die interessieren sich doch für nichts.
00:17:47.582
Und dann plötzlich zu merken, hey, interessieren sich Leute für das, was ich wissen will.
00:17:52.062
Und das macht wirklich ganz viel mit den Leuten, mit den Radiomachenden.
00:17:57.462
Wir sprechen hier von zwei ganz unterschiedlichen Zielgruppen,
00:18:00.382
also Ehreleicht und auch Mittenmang.
00:18:02.402
Margot, wie sieht es bei dir aus? Was macht das mit deinem Team,
00:18:06.002
diese Arbeit an den Medien und diese Öffentlichkeitspräsenz auch?
00:18:11.902
Ja, also es ist so, wie du das schon gesagt hast, wir unterscheiden uns da schon
00:18:16.142
sehr in Aufgabenstellung oder überhaupt Leben.
00:18:20.342
Wir haben alle angefangen nach dem Ende der Berufstätigkeit, so ziemlich alle.
00:18:24.602
Und für uns war wichtig, dass man nicht nur Medienkompetenz erwirbt,
00:18:29.322
so wie das ausgeschrieben war, sondern wirklich, dass man auch am Leben noch weiter teilhat.
00:18:35.122
Und das gelingt uns wirklich in den letzten zwölf Jahren so gut.
00:18:38.942
Also wir sind eine Gruppe, die sich in so viele Inhalte einarbeiten muss jeweils,
00:18:45.862
wenn man sich ein Projekt vornimmt.
00:18:47.922
Wir haben zum Beispiel jetzt die letzten Projekte außer der KI für Senioren,
00:18:53.662
haben wir das Projekt Einsamkeit im Alter.
00:18:56.404
Und das ist ja ein Thema, was uns speziell auch betrifft, was Einsamkeit betrifft,
00:19:01.684
nicht nur Alter, auch Junge haben wir jetzt in der letzten Zeit vermerkt festgestellt.
00:19:06.444
Aber dadurch, dass wir uns diesen Themen, die wir jetzt auch in Diskussionsrunden
00:19:11.064
behandeln und die wir diskutieren mit Experten, wir bereiten uns wirklich alle
00:19:15.364
sehr ausführlich darauf vor.
00:19:17.424
Und wir diskutieren in einer Gruppe gemeinsam die Aufgabenstellung,
00:19:22.344
was wir vorhaben, die Inhalte, beschäftigen uns einfach mit den Inhalten.
00:19:25.724
Und das ist eine unerhörte Bereicherung, weil als Senioren, ja,
00:19:31.304
kann man auch gemütlich immer alle 14 Tage sich treffen, Kaffee trinken oder viel verreisen.
00:19:36.604
Und die Enkelkinder spielen natürlich auch trotzdem eine Rolle.
00:19:39.864
Aber wir haben wirklich durch diese Gruppe, die wir haben, die wir jetzt sind,
00:19:45.644
haben wir wirklich ein erfüllteres Leben.
00:19:48.644
Das ist eine echte Bereicherung für den Lebensabend.
00:19:52.484
Also wir haben jetzt mittlerweile sind vier Mitstreiter über 80,
00:19:56.244
die aber trotzdem alle noch richtig mit bei der Sache sind.
00:20:01.104
Es ist ja natürlich jetzt bei uns ein bisschen anders. Wenn wir Filme drehen,
00:20:04.864
dann sind wir immer kleine Kamerateams oder Autorenteams und drei,
00:20:09.864
vier Leute, die zusammenarbeiten.
00:20:11.564
Und wir diskutieren dann, wenn wir erste Rohschnitte haben, das in einer Gruppe
00:20:17.284
und das wird auch umgehen.
00:20:19.315
Das wird schon sehr kritisch miteinander umgegangen. Das ist jetzt auch richtig
00:20:23.515
zielführend, dass man auch seine eigenen Inhalte gut rüberbringt und dass es stimmig ist.
00:20:32.015
Das kann ich für uns nur sagen. Wir haben gerade diese, hatte ich schon angesprochen, Einsamkeit im Alter.
00:20:37.655
Es ist eine gemeinsame Produktion im Stadtteilzentrum hier in Biesdorf,
00:20:43.295
wo wir das Stadtteilzentrum begleitet haben, jetzt über ein Jahr in verschiedenen
00:20:47.235
Veranstaltungen, die von diesen organisiert wurden, durchgeführt wurden,
00:20:51.655
wo wir mit der Kamera dabei waren.
00:20:53.255
Und wo wir jetzt zuletzt, das war dann die Idee des Stadtteilzentrumleiters,
00:20:58.535
dass sie gesagt hat, ja mein Gott, aber eigentlich habe ich euch ja hier genau
00:21:01.715
vor der Tür oder genau in meinen Räumen auch sitzen.
00:21:04.715
Ihr seid ja eigentlich diese Gruppe, die das zeigt, worum es geht bei Einsamkeit
00:21:11.255
im Alter, dass man nicht alleine ist.
00:21:13.295
Wir haben einige, die sind wirklich ganz alleine, leben alleine und aber auch
00:21:16.895
Leute, die noch verheiratet sind und gemeinsam leben.
00:21:20.435
Aber es ist für uns alle eine Bereicherung.
00:21:24.355
Sehr schön. Die großen Ziele, oder ihr verfolgt ja weiterhin Ziele,
00:21:30.115
Annette und Markus-Andreas, ihr habt gesagt, euer Projekt ist jetzt bis 27 Mal gesichert.
00:21:35.535
Wenn man diese Ziele sich vor Augen hält, welche Ziele sind das auch im Hinblick
00:21:40.995
auf politische oder kulturelle Partizipation und Teilhabe?
00:21:44.975
Gibt es da gewisse Ziele, die mit einfließen?
00:21:50.335
Also wir haben uns ja auch vorgenommen, im Laufe dieses Projektzeitraums verschiedene
00:21:54.815
Partizifikationsmöglichkeiten zu untersuchen.
00:21:58.335
Also mal angefangen von politischen Initiativen mal hinzugehen und zu schauen, was die so machen.
00:22:04.815
Uns auch mal anzuschauen, wie funktioniert denn so eine Wahl,
00:22:07.675
all diese verschiedenen Möglichkeiten oder wo kann ich denn vielleicht einfach
00:22:10.715
meine Beschwerden, wo kann ich die eigentlich anbringen, weil wenn ich möchte,
00:22:14.655
dass in der Stadt irgendwie was geändert wird oder sowas.
00:22:18.575
Genau, also das ist einerseits für diejenigen, die am Projekt teilnehmen,
00:22:22.755
ist das total wichtig und die lerne glaube ich ganz viel dadurch und die Leute,
00:22:25.615
die zuhören und das noch nicht so genau wissen,
00:22:28.675
für die ist das natürlich genauso wichtig, also wir möchten einerseits dieses
00:22:31.315
Wissen darum, Wo kann ich mitbestimmen?
00:22:34.055
Das möchten wir erhöhen.
00:22:36.555
Und gleichzeitig möchten wir natürlich auch alle Menschen, die in Entscheidungspositionen sitzen,
00:22:42.055
auch da möchten wir das Bewusstsein halt schärfen, dass Menschen mit Behinderung,
00:22:47.095
mit Beeinträchtigung, dass die auf jeden Fall auch mal mitgedacht werden,
00:22:49.335
deren Belange mitgedacht werden, dass es irgendwann auch mal selbstverständlicher wird.
00:22:54.455
Bestimmte Möglichkeiten halt gleich von vornherein auch zu schaffen.
00:22:58.259
Genau, man kann es immer schön praktisch an bereits stattgefundenen oder produzierten
00:23:03.479
Sendungen sichtbar machen.
00:23:05.319
Ich hatte vorhin erwähnt, dass die unterschiedlichen Redaktionen alle irgendwie
00:23:08.319
aus einem unterschiedlich segregierten Bereich stammen.
00:23:11.259
Ob das nun ein schulischer Kontext ist, ob das die Mitarbeit in einer Werkstatt
00:23:15.819
für Menschen mit Behinderung ist oder ob das eben das Wohnumfeld in einem Heim
00:23:21.319
für betreutes Wohnen ist für alte Menschen mit Einschränkung oder Behinderung.
00:23:28.139
Und das spiegelt sich dann eben oftmals auch in den Themen der Sendung.
00:23:34.099
Und ein schönes Beispiel ist eben, im schulischen Kontext taucht natürlich dann
00:23:37.979
in einer Klassenstufe 8 die Frage auf, wie geht es jetzt eigentlich beruflich mit mir weiter?
00:23:43.339
Und dementsprechend entstehen dann Sendungen und während des Tuns in den Sendungen
00:23:49.939
werden dann natürlich Kontakte geknüpft, werden Gespräche geführt,
00:23:53.439
wird recherchiert, wird der Ort gewechselt.
00:23:56.579
Und genau, dahingehend passiert dann eben ganz aktiv eine Partizipation oder
00:24:03.399
eben jetzt auch ganz aktuell das Thema Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
00:24:07.419
Dann kam natürlich der Impuls aus der Gruppe heraus, warum sind unsere Verhältnisse
00:24:11.959
eigentlich so, wie sie sind und mit wem kann ich da reden?
00:24:14.979
Und dann gibt es mittlerweile öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen,
00:24:18.379
viele mit Regelmäßigkeit, wie der Tag der Werkstätten, wo eben auf dem Marktplatz
00:24:23.539
in Halle viele Institutionen, die an diesem Prozess beteiligt sind,
00:24:27.659
zusammenkommen und in Austausch kommen und so eben dann eben auch die Redaktionsmitglieder,
00:24:32.579
die dann ganz aktiv ihre Fragen stellen,
00:24:35.779
auch kritisch fragen und dann mit so einer produzierten Sendung eben auch das
00:24:40.259
ganze weite Feld ihrer Interessen sichtbar machen können und somit denke ich
00:24:44.139
schon dann auch mit Blick auf die Hörerschaft ein großes Partizipationsfeld schaffen.
00:24:52.419
Margot, politische Partizipation, kulturelle Teilhabe, ihr seid kulturell sehr
00:24:57.439
viel unterwegs. Wie ist es denn mit der Politik?
00:24:59.979
Ist da euer Projekt auch avisiert, eine politische Partizipation von älteren
00:25:04.779
Menschen noch zu gewährleisten oder weiter zu pushen? Wie sind da die Ziele?
00:25:09.719
Also so ausgesprochene Ziele, sowas haben wir wirklich jetzt so wie irre leicht.
00:25:14.719
So ein Programm haben wir nicht. Aber wir haben natürlich auch mit Politikern,
00:25:20.319
Gespräche geführt schon.
00:25:21.939
Also wir haben unterschiedliche Formate dazu, dass wir die befragen,
00:25:26.459
was eben auch für Senioren wichtig ist.
00:25:28.499
Wir hatten den, also mehrere, also den Kevin Kühnert vor der Kamera oder Michael
00:25:35.159
Müller hier, unseren Bürgermeister, der uns zu bestimmten Themen dann auch Auskunft gegeben hat.
00:25:39.879
Wenn es zum Beispiel um den Frauentag ging, Berlin ist ja nach wie vor noch so.
00:25:47.539
Wir Älteren haben natürlich das Berlin zweigeteilt erlebt und der Frauentag,
00:25:52.559
das war so eine besondere Sache, wurde im Westen eher gar nicht gefeiert.
00:25:57.219
Und wir im Osten hatten natürlich eine Tradition, eine lang anhaltende,
00:26:00.939
die noch ein bisschen mit rübergenommen wurde.
00:26:04.359
Und das war schon spannend, unseren Regierenden Bürgermeister dazu zu befragen.
00:26:09.062
Wenn es um die Wahl geht, da haben wir jetzt noch kein Programm.
00:26:13.822
Wir hoffen, das war das so. Vielleicht für die Parteien, die sind ja jetzt auch
00:26:17.582
erst auf dem Weg, dass wir vielleicht auch Umfragen machen.
00:26:20.302
Das machen wir dann auch, dass wir mit dem Mikrofon unterwegs sind.
00:26:23.422
Aber das kann ich jetzt weiter so nicht sagen.
00:26:26.442
Macht ihr denn bei euch beim Mittelmann, macht ihr denn da ganz gezielt,
00:26:31.302
wenn ihr dann Themen ansprecht, auf das Thema Senioren aufgebaut oder macht
00:26:36.362
ihr als Senioren Medienprogramm für alle?
00:26:42.122
Oder seid ihr da auch natürlich spezialisiert auf eure Zielgruppe?
00:26:47.062
Na, ich sagte schon, also wir sind, früher war das so, da waren wir wirklich
00:26:50.262
ganz breit gefächert und jetzt in den letzten zwei, drei Jahren so,
00:26:55.162
da haben wir uns schon versucht, auch auf unsere Zielgruppe Senioren zu konzentrieren,
00:27:00.042
aber wir machen ein Programm,
00:27:01.982
was für alle auch richtig spannend ist.
00:27:04.302
Also alles, was es über künstliche Intelligenz gab, die Interviews mit unseren
00:27:08.582
Experten, das waren total spannende Sachen, die uns,
00:27:13.362
mit denen wir uns da erstmalig beschäftigt haben, also das haben wir ja im vorigen
00:27:17.242
Jahr gemacht und bis Anfang dieses Jahres,
00:27:20.542
das waren so eine interessante Sachen, wir wussten alle noch nicht so richtig
00:27:25.362
im vorigen Jahr, was ist denn das mit KI, was passiert denn jetzt.
00:27:28.922
Wir sind jetzt alle ein bisschen schlauer geworden, aber wir speziell auch dadurch,
00:27:32.962
dass wir uns mit den Themen beschäftigen.
00:27:35.342
Und wir denken schon, das ist ja leider so, ich weiß jetzt nicht,
00:27:39.422
wie das bei Euro leicht ist, rauszufinden, wie die Resonanz ist.
00:27:43.602
Bei Alex Berlin gibt es ja keine Möglichkeit herauszufinden,
00:27:47.282
was der Sender für eine Reichweite hat, wie viele Zuschauer da sind, wie viele das sehen.
00:27:51.662
Das können wir bei YouTube sehen, wie viele Klicks wir haben oder auf der Website.
00:27:56.362
Aber wie dann wirklich die Resonanz ist, was ankommt, das sehen wir ja nicht.
00:27:59.922
Das ist ein bisschen schade, finden wir immer.
00:28:02.142
Wie ist das bei euch irreleicht? Habt ihr da Möglichkeiten, das herauszufinden,
00:28:05.462
wie eure Projekte, Programme ankommen?
00:28:07.784
Nee, also eigentlich nicht. Es gibt natürlich eine technische Reichweite,
00:28:10.984
aber so wirklich sehen, wie viele Leute das jetzt gerade hören,
00:28:15.004
das gibt es auch keine Möglichkeit.
00:28:16.564
Höchstens das Stream, da gibt es dann auch so eine, ja, können wir gucken,
00:28:19.424
wie viele Leute sich da gerade eingeschaltet haben, aber ich würde mal erzählen,
00:28:22.944
dass die meisten Leute doch noch über UKW-Radio tatsächlich hören.
00:28:26.344
Aber das Schöne an so einem freien Radio ist ja auch, man ist ja eingebettet
00:28:30.364
in so einer Stadtgesellschaft und dann hören wir das schon von Bekannten,
00:28:33.664
von Freunden irgendwie. Ach ja, schön, die Sendung, die hören wir echt gerne.
00:28:38.564
Endlich erfahre ich auch mal was über ein Thema, was mich schon lange beschäftigt
00:28:41.504
hat, auch mal ganz einfach erklärt. Endlich habe ich es mal verstanden.
00:28:45.424
Genau, also wir kriegen es dann eigentlich nur so aus persönlichen Unterhaltungen,
00:28:48.784
bekommen wir das dann mit, dass Leute die Radiosendung auch hören.
00:28:52.384
Das ist bei uns auch so. Also das ist so, dass Alex Berlin ist zwar dieser Bürgersender
00:28:58.384
hier in Berlin, aber es kennen natürlich nicht so viele Leute,
00:29:00.884
also die ist nicht so verbreitet.
00:29:02.564
Aber so in der letzten Zeit habe ich öfter junge Leute getroffen unterwegs,
00:29:07.444
die schon gesagt haben, na klar, Wassen und ihr macht da mit.
00:29:10.564
Und das ist für uns auch immer ein großes, wie soll ich es jetzt sagen,
00:29:14.544
es ist einfach ein Erlebnis auch, dass wir bei Alex Berlin ja zu jungen Leuten
00:29:18.584
zusammenarbeiten mit Praktikanten.
00:29:21.684
Und die dann wirklich auch immer sehr erstaunt sind und sagen,
00:29:25.244
wir haben so eine Sendung gemacht, wo wir befragt wurden.
00:29:28.304
Und ich habe gesagt, das finden wir toll, dass ihr euch so viel beschäftigt
00:29:33.024
mit dem Leben, was aktuell passiert noch, aber euch auch ansonsten kümmert um
00:29:38.984
diese Welt, wie sie gerade ist.
00:29:43.604
Lass uns dann jetzt mal einen Blick in die Zukunft werfen. Wir spielen jetzt
00:29:47.204
einfach mal Glaskugel. Wir wollen wissen, wie es weitergeht mit den Projekten.
00:29:50.684
Welche Entwicklungen möchtet ihr für euer Projekt in Zukunft sehen?
00:29:54.944
Und natürlich damit verbunden, wir sind beim Digitalkompass-Podcast,
00:29:58.464
die Frage, welche digitalen Tools könnten da noch zur Unterstützung beitragen, Margot?
00:30:05.353
Ja, für uns die große Aufgabe, für uns ist eigentlich, dass wir neue Mitglieder werben.
00:30:11.433
Das machen wir schon sehr lange, das versuchen wir schon sehr lange.
00:30:14.013
Also wir sind ja jetzt keine geförderte Einrichtung mehr.
00:30:18.053
Wir waren ein Projekt ein Jahr lang und machen seit elf Jahren,
00:30:21.793
sind wir auf eigenen Füßen und versuchen wirklich neue Mitglieder zu werben.
00:30:28.513
Was nicht so einfach ist, wenn man ohnehin nicht bei Chören und auch in Sportvereinen
00:30:34.893
noch eher, aber es ist dann wirklich eine Altersfrage und wir wollen,
00:30:40.293
was wir jetzt machen, was ich persönlich auch so sehe, das ist,
00:30:44.353
wir haben unsere Kameraausrüstung.
00:30:46.833
Also es hat schon, also die vier Kameraleute, die drehen mit der Kamera,
00:30:51.493
die haben ihre eigene Ausrüstung.
00:30:52.593
Früher konnten wir die mal von Alex ausleihen.
00:30:56.073
Aber das wird natürlich auch zunehmend alles schwerer. Das ist einfach schwer,
00:31:00.613
mit einer Kamera durch die Gegend zu laufen und da zu drehen.
00:31:04.913
Das macht immer viel Eindruck, wenn man mit der Kamera unterwegs ist.
00:31:09.693
Aber was fast genauso ist, das ist ein wirklich ordentliches Handy mit einer ordentlichen Kamera.
00:31:15.973
Das macht die Bilder von der Qualität her nahezu genauso gut.
00:31:20.253
Und das machen wir auch in letzter Zeit häufiger.
00:31:23.693
Und wir haben unsere Schnittprogramme, die sich ja immer aktualisieren hier von Premiere.
00:31:29.233
Oder auch neue Schnittprogramme, die für Handyschnitt eigentlich zur Verfügung
00:31:34.633
stehen. wie InShot zum Beispiel, da kann man gleich am Handy sehr,
00:31:37.953
sehr, sehr anspruchsvolle Bilder zusammenkriegen.
00:31:42.673
Also das muss jetzt nicht mehr unbedingt diese große Kamera sein.
00:31:46.473
Es gibt heutzutage eben digitales Handwerkzeug, was uns die Arbeit auch erleichtert,
00:31:53.233
auch als älteren Menschen.
00:31:56.393
Wie sieht es bei euch aus, Annette und Markus Andreas, die Zukunft von eurem Projekt?
00:32:01.093
Wir haben gesagt, Richtung 27 bis dahin ist es finanziell mal gesichert.
00:32:05.013
Ja, wo geht die Entwicklung hin und wo könnt ihr eventuell digitale Tools mit einbinden?
00:32:10.818
Oder wo können die helfen? Genau, Annette hat es ja schon so ein bisschen angedeutet.
00:32:15.398
Wir sind ja mit dem Projekt eigentlich auch permanent am Selbstreflektieren
00:32:18.658
und gucken, wie kann man jetzt auch den Sender, also das Radio,
00:32:22.578
barriereärmer gestalten, sind damit auch permanent eigentlich im Gespräch mit
00:32:27.558
Spezialistinnen, sage ich mal.
00:32:29.278
Wir haben uns Leute ins Haus eingeladen, haben hier, es gibt da so ein präsentatives
00:32:33.738
Beispiel, das ist in Halle der Inklusionsstammtisch Kult Inn.
00:32:38.238
Die Leute waren hier, wir überlegen, wie können wir jetzt für mobilitätseingeschränkte
00:32:43.298
Menschen, die Studioräume zugänglicher gestalten,
00:32:46.938
nicht sehende Menschen, was gibt es da an digitalen oder elektronischen Tools,
00:32:51.918
die das Arbeiten überhaupt erstmal zugänglich und möglich machen.
00:32:55.318
Also das ist alles in so einer permanenten Reflexionsphase, wo wir gucken,
00:32:59.958
wie können wir das auf lange Frist möglichst vielen Menschen zugänglich machen
00:33:04.218
mit den unterschiedlichsten Einschränkungen und Behinderungen.
00:33:07.318
Aktuell verwendete Tools, da müssen wir uns eingestehen, das sind Basics im
00:33:12.178
Prinzip, was es jetzt zum Betreiben von Webseiten gibt.
00:33:15.318
Da wurde ein Reader-Plugin verbaut.
00:33:19.418
Man kann die Kontraststärke der Webseite anpassen oder die Schriftgröße variieren.
00:33:24.498
Aber das sind, und das haben wir auch schon im Gespräch gehört,
00:33:27.738
das sind eben Sachen, die oftmals gar nicht so zielführend sind.
00:33:31.478
Dahingehend sind wir eigentlich noch in so einem permanenten Lernprozess.
00:33:36.778
Wird nicht enden. Und die sind wahrscheinlich mit Radio so old school,
00:33:41.478
dass wir mit diesen ganzen digitalen Sachen noch gar nicht so richtig viel in
00:33:44.138
Berührung gekommen sind.
00:33:45.258
Sascha, ich glaube, da kannst du uns schon noch viel bessere Tipps geben,
00:33:47.958
was es da inzwischen alles an Tools und Möglichkeiten gibt, damit auch Menschen,
00:33:52.638
die einfach halt nicht sehen können, gut zurechtkommen.
00:33:55.698
Denn die Leute, mit denen wir zusammen arbeiten, das sind Menschen,
00:33:58.978
denen würden jetzt vielleicht diese Tools gar nicht so dolle helfen.
00:34:01.498
Die brauchen eher eine dauerhafte Begleitung bei der ganzen Produktion ihrer
00:34:05.358
Sendung, auch sehr viel Unterstützung und das wird sich auch gar nicht so leicht ändern lassen.
00:34:11.298
Also da auch mit einfacheren Geräten,
00:34:14.608
wäre das jetzt gar nicht so sehr die Lösung. Und da sind wir ein bisschen am
00:34:17.568
Überlegen, wie wir das im Zweifelsfall vielleicht auch schaffen könnten,
00:34:20.808
dass eine dauerhafte Unterstützungsstruktur auch im Radio da ist,
00:34:25.068
um Leuten, die gerne Radio machen möchten, eben auch die Hilfe zu geben, die sie eben brauchen.
00:34:30.948
Und auch wenn dieses Projekt vielleicht mal nicht finanziert ist und wir beide
00:34:33.828
hier nicht mehr arbeiten können, vielleicht schaffen wir das ja aber,
00:34:36.928
dauerhafte Partnerschaften im Radio zu aktivieren oder sowas.
00:34:39.608
Keine Ahnung, das ist jetzt gerade so eine Schnapsidee gewesen.
00:34:44.308
Vielleicht müssen wir die Leute, die in den Einrichtungen mit den Menschen zusammenarbeiten,
00:34:50.848
vielleicht sind die dann irgendwann auch so fit, also die Betreuer und Betreuerinnen,
00:34:55.548
die Lehrer und Lehrerinnen,
00:34:56.868
dass die mit ihren Gruppen einfach von alleine weiter Radio machen könnten.
00:35:01.068
Das ist auch nicht immer ganz einfach, weil die natürlich in ihren Strukturen,
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ihrer Einrichtung halt auch stark eingebunden sind und stark beschäftigt sind.
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Aber es muss halt auch möglich sein, selbst wenn das Projekt mal nicht mehr
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weiterfinanziert sein sollte.
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Ohne Unterstützung wird es wahrscheinlich nicht gehen, bei vielen von unseren
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Radiomachenden, auch trotz noch so toller Tools.
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Jetzt das Tool, das ist einige, das Grenzen hat, hat natürlich die eine Sorte
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von Menschen mit Behinderung, können da Unterstützung kriegen,
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aber das ist natürlich nicht für alle und für jeden.
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Also wenn ich jetzt eine barrierefreie Software nutzen kann,
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für Radio zu machen, dann hilft das einem Menschen, der eine andere Unterstützung
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braucht, hilft das definitiv wahrscheinlich gar nicht weiter.
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Und es könnte sogar sein, dass meine Software, die ich nutzen könnte,
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um Radio zu machen, ihn behindert, weil sie zu aufwendig oder zu viele Sonderfunktionen
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hat, die ein anderer Mensch gar nicht bräuchte.
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Also das ist, um da für alle alles zu finden, ist natürlich gar nicht so einfach.
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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Digitalisierung der Radiolandschaft,
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gerade vor allem im Studiobereich,
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dass das definitiv ganz viele Blinden und Silberhütter aus dem Radiogeschäft
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geschmissen hat, weil bis wir Methoden gefunden haben, um das zu überwinden,
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die ganzen Software, die waren alle, bei den großen Radiosenden sind alle gar nicht barrierefrei.
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Also da brauchte man ganz viel, entweder Arbeitsassistenz wäre eine Lösung gewesen
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oder wäre eine Lösung, aber das wird ja dann im Ehrenamt wiederum nicht so unterstützt
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von unseren Integrations- und Teilhabe-Eingliederungshilfen.
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Also da sind noch ein paar Baustellen zu regeln. Wenn das Ehrenamt endlich auch
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mit Teilhabeassistenz unterstützt wird, dann gäbe es, glaube ich,
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für euch auch einige Möglichkeiten, wieder Unterstützungspersonal dabei zu haben,
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weil es dann anders finanziert werden könnte.
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Auf jeden Fall gibt es da noch ganz viel zu tun und wir drücken euch ganz fest
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die Daumen auf für beide Projekte, dass ihr die richtigen Wege,
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die richtigen Personalien auch findet, gerade auch im Bereich der Mittelmann.
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Die brauchen ja noch ein bisschen anderes Personal.
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Ihr habt Personal bei Irreleicht, ihr braucht noch die Zukunftsperspektiven
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mit Digitalität, wie man das alles umsetzen kann.
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Wir drücken ganz fest die Daumen vom Digital Kompass Podcast und hoffen vielleicht
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dann in ein, zwei Jahren nochmal von euch zu hören und zu wissen,
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wie ihr weiter gewachsen oder euch weiterentwickelt habt.
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Dankeschön. Vielen Dank. Dankeschön. Digital Kompass Podcast.
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Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.
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Herausgeber Deutschland sicher im Netz e.V.
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Der Digitalkompass-Podcast wird ermöglicht durch das Bundesverbraucherschutzministerium.
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Der Digitalkompass ist ein Verbundprojekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der
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Seniorenorganisationen und von Deutschland sicher im Netz.
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Weiter Andere Informationen findet ihr unter www.digital-kompass.de.
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Über Feedback zu diesem Podcast freuen wir uns.
In der Podcast-Folge ging es um diese Fragen:
In der 13. Folge des Digital-Kompass-Podcasts sprechen wir mit Margot Rexin von der Seniorenredaktion des Offenen Kanals ALEX Berlin “mittenmang” und Annett Pfützner und Marcus Andreas Mohr vom inklusiven Radio “irreleicht”, über Teilhabe beim Medienmachen. Wie entstehen Formate, die möglichst zugänglich für alle sind und welche Rolle spielt Barrierefreiheit in der Produktion? Gemeinsam mit unserem Inklusator Sascha Lang diskutieren wir, warum echte Teilhabe auch hinter den Kulissen wichtig ist.
- Was zeichnet die Projekte “mittenmang” und “irreleicht” aus?
- Welche Rolle spielt Barrierefreiheit in der Produktion der Inhalte?
- Wie werden Formate die möglichst zugänglich für alle sind gemacht?
- Welche langfristigen Ziele im Bezug auf politische Partizipation und kulturelle Teilhabe werden sich gestellt?
Links aus dem Podcast:
Feedback
Ihre Anmerkungen und Fragen sowie Lob und Kritik können Sie jederzeit per Mail an podcast@digital-kompass.de richten.

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