M.Lohmann
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Tolle Neuigkeiten aus unserem Standort in Haßfurt:

Unter dem Motto „Neue Netze, neue Nachbarn - gemeinsam digital sozial“ hat der bayrische Landtag den Bürgerpreis unter anderem an das Mehrgenerationenhaus (MGH) Haßfurt vergeben. Mit dem Preis werden jedes Jahr herausragende, ehrenamtliche digitale Nachbarschaftsprojekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich dafür einsetzen, Menschen miteinander zu vernetzen.

Für das Projekt „Gemeinsam analog und digital vernetzt“ erhielt das MGH Haßfurt den zweiten Preis, dotiert mit 7.500 Euro. Ehrenamtliche des Mehrgenerationenhauses nehmen seit Beginn der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus durch Telefonate, Videoschalten oder Chats Kontakt zu Senior*innen und zu Familien auf, unterhalten sich und erfragen, ob die Menschen Unterstützung beispielsweise bei Einkäufen benötigen und organisieren diese Bürgerdienste. Mit persönlichen Briefbotschaften werden aufmunternde Worte, Rezepte, Rätsel oder andere Beschäftigungsideen verschickt.

Insgesamt wurde das das Preisgeld von 50.000 Euro unter sieben herausragenden Projekten aufgeteilt. Landtagspräsidentin Ilse Aigner betonte: „Die Auswahl war nicht einfach, denn wir haben glücklicherweise viele sehr gute Bewerbungen gehabt. Es ist toll zu sehen, wie die Bürgerinnen und Bürger in Bayern mit großem ehrenamtlichen Einsatz die Menschen untereinander verbinden – gerade auch mithilfe digitaler Angebote – und so dafür sorgen, dass der Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten stärker wird. Gerade in den vergangenen Wochen war es aufgrund der Corona-Pandemie ja umso wichtiger, durch eine digitale Vernetzung auch von daheim aus für andere da zu sein. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich!“

Die Auswahl unter den insgesamt 57 Bewerbungen traf der unabhängige Beirat – bestehend aus je einem Vertreter bzw. einer Vertreterin der Fraktionen im Bayerischen Landtag, des Bayerischen Gemeindetags und des Bayerischen Städtetags sowie des Vereins Bayerische Landtagspresse, unter der Leitung von Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Da mehrere der Projekte überzeugten, entschieden sich die Mitglieder dafür, zweimal den ersten Preis, zweimal den zweiten Preis und dreimal den dritten Preis zu vergeben. Der Beirat bedankte sich auch bei allen anderen Bewerbern.