D.Lehmann
Sechs Personen mit verschiedenen Medien auf einer Bank
Quelle
Shutterstock | oneinchpunch

Dass das Internet viele Werkzeuge bietet, die die Zusammenarbeit erleichtern, ist längst kein Geheimnis. In Zeiten von Corona ist die Bereitschaft solche Programme zu nutzen dennoch spürbar gestiegen: Online-Speichersysteme via Cloud Computing,  Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen und teilen über entsprechende Editoren und natürlich das Durchführen von Webinaren und Videokonferenzen - nahezu sämtliche Anbieter solcher Büro-Lösungen erleben momentan ein starkes Wachstum.

Im Netz kollaborativ zu agieren, verspricht dabei vor allem Zeit- und Ortsunabhängigkeit und den stark vereinfachten Austausch von Daten. Statt beispielsweise davon abhängig zu sein, dass ein anderes Vereinsmitglied eine Mail mit dem Protokoll der letzten Sitzung verschickt, kann dieses dezentral in einem gemeinsamen Ordner gespeichert werden und so sogar von vielen simultan aufgerufen und bearbeitet werden. Eine der wichtigsten Fragen sollte lauten, wer in welchem Umfang Zugriff auf die hochgeladenen Inhalte und Strukturen erhält. Übliche Unterscheidungen sind beispielsweise "darf ansehen", "darf kommentieren" und "darf bearbeiten".

Datenschutz und Datensicherheit beachten

Genauso wichtig sollte der Datenschutz sein. Je nach Unternehmen unterscheiden sich die Geschäfts- und Nutzungsbedingungen mitunter deutlich. Sich gründlich zu informieren, was mit den eigenen Daten auf einem fremden Server geschehen kann, ist der erste Schritt zu einem verantwortungsbewussten Umgang. Neben den zahlreichen Vorteilen liegt auf der Hand, dass das Risiko steigt, je breiter Informationen im Netz gestreut werden.

Wer für den Anfang noch Inspiration und Hilfestellung benötigt, findet zu diesen Themen Handbücher, Lernvideos und vieles mehr bei der Digitalen Nachbarschaft. Hier geht's zum DiNa-Angebot "Dein Verein tauscht sich aus"