D.Lehmann
Älterer Herr arbeitet mit Headset am Laptop
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shutterstock.com | Budimir Jevtic

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, damit das Gesundheitssystem zu entlasten und Risiko-Gruppen zu schützen, wurden von Bund und Ländern umfassende Maßnahmen beschlossen. So sind beispielsweise Ansammlungen von mehr als zwei Personen zunächst für zwei Wochen untersagt, Restaurants und Cafés bleiben geschlossen und in der Öffentlichkeit muss ein 1,50-Meter-Abstand gehalten werden.

Dass die Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind, sollte mittlerweile außer Frage stehen. Dennoch bedeuten sie vor allem für Ältere weiterhin: kein direkter Kontakt zur eigenen Familie, vielleicht ein Leben in Isolation und womöglich fehlende Unterstützung im Alltag.

Im Internet finden sich inzwischen zahlreiche solidarische Plattformen und Projekte, die genau da ansetzen. Eine Auswahl möchten wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen.

Gemeinschaft Online: Wenn Sie zur Corona-Risiko-Gruppe gehören und Unterstützung benötigen, können Sie über die Telefonnummer von Gemeinschaft Online ihre Postleitzahl angeben und mitteilen, wobei Sie genau Hilfe benötigen. Hier geht's zur Seite von Gemeinschaft Online
Die Unterstützer werden dann auf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de gesucht, da dort sichergestellt werden kann, dass es sich um reale Personen handelt. Als Helfer registriert man sich in dem Fall also auf nebenan.de. Wie das geht, zeigen Ihnen die Anleitungen in unserer Materialsammlung. Hier finden Sie die Anleitungen rund um die Nachbarschaftsplattform 

nebenan.de: Die Nachbarschaftsplattform nebenan.de weitet das Angebot für diejenigen, die lieber zum Telefonhörer greifen, mit einer eigenen Telefon-Hotline aus und verbindet Menschen, die nebenan.de bisher nicht nutzen mit dort registrierten Nachbarn. Hier wird das Angebot erklärt.

Silbernetz: Wenn Sie sich einsam fühlen oder einfach jemanden zum Reden brauchen, können Sie auf dieser Seite täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr kostenlos und anonym mit anderen Menschen reden. Hier geht's zur Seite vom Silbernetz

Wir gegen Corona: Auf dieser Plattform können sich Helfer registrieren oder Hilfesuchende Unterstützung anfordern. In beiden Fällen gibt man seine Kontaktdaten an, danach wählt man aus, welche Dienste man in Anspruch nehmen möchte oder anbieten kann: einkaufen gehen, Medikamente abholen, zuhören/reden und vieles mehr.  Einen Aushang zum Ausdrucken für die Nachbarschaft findet man hier ebenfalls. Hier geht's zur Plattform Wir gegen Corona.

Coronaport: Der 15-jährige Schüler Noah Adler hat mit Coronaport ein Netzwerk geschaffen, in dem sich bundesweit Helfer und Hilfesuchende koordinieren können. Bislang ist allerdings Berlin als einziges Bundesland vertreten. Dafür bekommen Hilfesuchende direkt die Kontaktdaten der Unterstützer, statt vermittelt zu werden. Hier geht's zum Coronaport

Gegen den Virus: Ebenso wie Gemeinschaft Online ist auch diese Seite ein Projekt von KrisenKultur.de. Hier finden Helfer vor allem nützliche Vorlagen für Aushänge. Hier geht's zur Seite von Gegen den Virus

Bagfa: Auf der Website der Bagfa (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V.) finden Sie generelle Informationen, wie Engagement in Zeiten von Corona aussehen kann, so zum Beispiel auch in Form von Blutspenden. Hier geht's zur Seite der Bagfa

Seniorenforum NRW: Das Seniorenforum NRW hat einen eigenen Newsticker rund um Engagement in der Nachbarschaft eingerichtet. Ein besonderer Augenmerk liegt dabei auf digitalen Möglichkeiten. Hier geht's zum Newsticker

 

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