D.Lehmann
Symbolbild Online-Shopping
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Shutterstock | William Potter

Beim Online-Shopping haben wir oft die Qual der Wahl: Aus einem Überangebot an Produkten und Dienstleistungen die richtige Entscheidung zu treffen, ist gar nicht so einfach. Wo gibt es das günstigste Gesamtpaket? Welcher Anbieter bietet welche Zahlungsmöglichkeiten an? Welche Anbieter gibt es überhaupt? Und wo ist die Qualität vielleicht doch nicht so wie erhofft?

Gerade bei Reisen und Elektronikartikeln möchte man sein Geld gut investiert wissen. Auf der Suche nach dem nächsten Schnäppchen greifen deshalb viele auf Vergleichsportale zurück. Diese kostenlosen Dienste erstellen eine Auflistung aller Angebote, die zur Anfrage passen. Oft lassen sich diese noch mit diversen Filtern eingrenzen, beispielsweise ausgewählte Ausstattungsmerkmale einer Ferienwohnung oder Leistungsparameter und bestimmte Hersteller eines Laptops.

Wie aktuell und objektiv sind die Testergebnisse?

Solchen Preissuchmaschinen sollte man jedoch nicht immer uneingeschränkt vertrauen. Längst sind sie auch für Unternehmen interessant geworden. Wie objektiv die Ergebnisse sind, sollte deshalb immer hinterfragt werden. Sind beispielsweise auffällig viele Angebote eines einzelnen Anbieters weit oben gelistet, könnte das auf eine Einflussnahme hindeuten.

Generell sollte stets geprüft werden, ob die angezeigten Preise noch aktuell sind und welche Sonderkonditionen da vielleicht greifen. So sind scheinbar besonders günstige Offerten oft an intransparente Verträge mit Zusatkosten gebunden. Nicht immer ist also der erste Treffer auch der, bei dem sie am meisten sparen. Achten sie darauf, wie aussagekräftig die jeweiligen Informationen sind und wie die Seite des Vergleichsportals selbst aufgebaut ist. Gibt es beispielsweise ein Kontaktformular und/oder eine Telefonnummer für Nutzeranfragen?

Angebote lieber über einen längeren Zeitraum beobachten

Sowieso gilt beim Shoppen im Netz: Welche Preise Ihnen angezeigt werden, kann sich mitunter stark unterscheiden. Faktoren wie Ihr Wohnort, der Zeitpunkt des geplanten Kaufs oder auch das Gerät, mit dem Sie auf die Suche gehen, beeinflussen möglicherweise die Summe, die von Ihnen verlangt wird. Versuchen Sie es auch ruhig mit einem anderen Browser! Nehmen Sie sich außerdem die Zeit, Angebote einfach mal über einen bestimmten Zeitraum zu beobachten und lassen Sie sich nicht von Verknappungsstrategien á la "nur noch zwei Mal verfügbar" verrückt machen. Hier ein Beitrag vom Magazin "impulse", der das gut erklärt.